Fahrgeschäfte, Aktionstage und Feuerwerk

Kirmes startet am Freitag in Solingen – ohne 3G

Veranstalter Frank Decker (l.) packt beim Kirmesaufbau mit an. Hier hilft er seinem Standnachbarn Miron Ferenti. Foto: Christian Beier
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Veranstalter Frank Decker (l.) packt beim Kirmesaufbau mit an. Hier hilft er seinem Standnachbarn Miron Ferenti.

Solingen. Freizeitpark in Solingen am Weyersberg ist bis 19. September geöffnet.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Organisator Frank Decker ist glücklich, dass die September-Auflage der Kirmes an der Klingenhalle nahezu wie gewohnt stattfinden kann. Wieder ohne Umzäunung wird sich das Spaß-und-Spiel-Areal auf drei Vierteln der Fläche erstrecken, das letzte Viertel bleibt Parkplatz.

„Der macht allen Altersklassen Spaß, egal ob Kind oder fitter Senior.“

Schausteller Frank Decker zum Autoscooter

Seit Dienstag wird auf dem Platz neben der Klingenhalle eifrig gewerkelt. Hubwagen und Traktoren sind im Einsatz, um alle Fahrgeschäfte und Snackstände aufzubauen. Die Größenordnung der Veranstaltung erlaube spontane Besuche ohne 3G-Nachweise erbringen zu müssen, sagt Decker. Er begrüßt diese Regelung aus wirtschaftlichen Gründen, weil keine Security zur Kontrolle mehr nötig ist. „Die Sicherheitsleute haben durchaus Geld gekostet“, sagt er. Jetzt hofft er darauf, dass das Wetter weiterhin mitspielt. „Trocken, aber nicht zu heiß“, ist die Devise aller Schausteller, verrät er. „Bei Regen kommt keiner, weil es zu ungemütlich ist, und bei zu schönem Wetter werfen die Leute lieber zu Hause ihren Grill an.“

Er freut sich sichtlich über diese wieder zurückgekehrte Normalität und auch darauf, an den Nachmittagen vornehmlich kleine Gäste mit ihren Eltern und Großeltern begrüßen zu können und an den Abenden Erwachsene, die Lust aufs Feiern haben. Die Kirmes läuft nach wie vor offiziell unter dem Begriff „temporärer Freizeitpark“. Durften im Juni maximal 700 Menschen zeitgleich auf den Platz, sind es jetzt 2499, eine Zahl, die so oder so nicht zu erwarten ist.

Angebot: 16 Fahrgeschäfte und Buden stehen zur Auswahl. Darunter ist auch diesmal ein Autoscooter. „Dieser Klassiker sei ein Muss“, sagt Decker. „Der macht allen Altersklassen Spaß, egal ob Kind oder fitter Senior“, sagt Decker. Weiterhin warten zum Beispiel der Scheibenwischer, ein Crazy Jungle, die Time-Machine ein Kinderkarussell und ein Baby- Flugzeug auf Besucher. Wer Lust hat, seine Geschicklichkeit und sein gutes Auge zu beweisen, kann das beim Entenangeln oder Basketballwerfen tun. Für den kleinen Hunger, Durst oder die Lust am Knabbern gibt es Getränke- und Imbissstände.

Aktionen: Wie gewohnt bei einer von Frank Decker organisierten Kirmes, ist der Mittwoch der „Familientag“ mit ermäßigten Preisen. Am Freitag, 17. September von 15 bis 18 Uhr besuchen die Figuren aus der Netflix-Serie Paw Patrol den Kirmesplatz. Kinder können sich also auf eine Begegnung mit Marshal, Rocky, Jason, Ryder und Co freuen. Am Samstag, 18. September, wird es nach langer Zeit wieder ein Feuerwerk geben. Der Start ist nach Einsetzen der Dunkelheit gegen 21.30 Uhr geplant.

Corona-Regeln: Gemäß der gültigen Schutzverordnung NRW bedarf es keiner Rückverfolgung mehr und keinem 3G- Nachweis, so dass diesmal keine Einzäunung nötig ist. Trotzdem besteht eine Maskenpflicht in Warteschlangen und da, so sich viele Menschen auf einmal aufhalten ohne Abstände einhalten zu können. Desinfektionsspender werden an allen Betrieben aufgestellt und sorgen für die notwendige Hygiene.

Parken: Auf dem Platz neben der Kirmes gibt es nur sehr wenige Plätze. Besucher werden – wie in den Jahren zuvor -auf Anrainerstraßen ausweichen müssen, um ihren Wagen abzustellen oder per Bus anzureisen.

Öffnungszeiten: Die Kirmes am Weyersberg läuft ab Freitag bis Sonntag, 19. September. Geöffnet ist montags bis samstags von 14 bis 22 Uhr, sonntags schon ab 12 Uhr.

Freizeitpark

Zuletzt hatte Veranstalter Frank Decker im Juni einen „temporären Freizeitpark“ aufgebaut, unter den strengen Vorgaben der damals geltenden Corona- Regeln. Dennoch zog er am Ende ein positives Fazit und konnte insgesamt rund 20 000 Besucher vermelden, die sich auf dem Gelände amüsiert hatten. Allerdings stellte Decker er sehr wohl fest, dass der damals geltende Zwang zur Testung auf manche potenzielle Gäste abschreckend gewirkt hatte. Umso mehr freut sich der Schausteller auf den morgigen Kirmesstart.

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