Kein Muezzin-Ruf vom Minarett an der Gathe

Wuppertal. "Wir haben uns zur Stadt geöffnet und wir möchten vertrauensvoll mit der Stadt zusammenarbeiten." Selin Mercan, der zweite Vorsitzende der islamischen Ditib-Gemeinde an der Wuppertaler Gathe, warb für Unterstützung und Vertrauen. Die Gemeinde möchte an der Wuppertaler Gathe sowohl eine Moschee als auch ein Begegnungszentrum mit Einzelhandel, betreutem Wohnen und anderen Dienstleistungen errichten.

Die Stadt Wuppertal hilft bei dem Vorhaben. Mercan machte jetzt deutlich, dass er sehr offen mit dem Neubau der Moschee umgehen möchte, um den Wuppertalern die Ängste zu nehmen. Seiner Auskunft nach wird es keinen Muezzin-Ruf von einem Minarett geben und die Gemeinde plant, einen Moschee-Beirat ins Leben zu rufen, in den auch Vertreter der christlichen Kirchen und der jüdischen Gemeinde berufen werden. Sein Ziel: "Die Moschee soll in einem breiten gesellschaftlichen Konsens entstehen." "Wir wollen nichts verheimlichen", stellte er abschließend klar. Die Gemeinde hat derzeit offiziell 300 Mitglieder, wobei noch die Familienmitglieder dazu gezählt werden müssen. rom

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