Mit Kampfgeist zum Sieg in den Bash-Rooms

Die Aufgaben in den Bash-Rooms sollen denen in Samstagabend-TV-Shows gleichen. Foto: Abraham Risse
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Die Aufgaben in den Bash-Rooms sollen denen in Samstagabend-TV-Shows gleichen. Foto: Abraham Risse

Die spannenden Wettbewerbe in Rath sind eine Attraktion in Düsseldorf. Disziplinen erinnern an TV-Show.

Von Dominik Lauter

Düsseldorf. Im Handumdrehen hat Patrick Schade die zehn schwarzen Becher auf dem Tisch vor ihm in eine Pyramide verwandelt und wieder herunter zu einem Turm gebaut. 5,7 Sekunden stehen auf der Stoppuhr von Kollege Tristan Rehbach – ein äußerst sportlicher Wert. „Speed-Stacking“ heißt das Spiel, bei dem es auf Geschicklichkeit und Schnelligkeit ankommt.

Das Stacking ist eines der vielen Spiele im Repertoire der beiden Start-up-Gründer. In ihren „Bash-Rooms“ in Düsseldorf können sich Besucher in vielerlei Wettkämpfen messen.

Drei der „Bash-Rooms“ mit verschiedenen Schwerpunkten werden in einer Spielrunde durchlaufen. Das ist die Grundidee: Gespielt wird immer gegeneinander, entweder einzeln oder in Teams, erklären die Gründer des neuen Freizeitangebots. Die Spielkategorien ähneln einer Samstagsabend-Show im Fernsehen: Wissen, Geschick und Taktik sowie Sport werden in den drei großen Räumen auf die Probe gestellt. Zusätzlichen zum Wettbewerb mit den Rivalen erzeugt die Stoppuhr schier erbarmungslosen Druck.

Der nächste Wettkampf: das „Cookie-Game“. Jeder Spieler bekommt einen Keks mit einem Loch in der Mitte. Die Aufgabe lautet: Knabbere an dem Keks und mache diesen so leicht wie möglich. Das Loch muss allerdings noch von einem schmalen Ring aus Keks umgeben sein. Wer den leichtesten Keks-Ring am Ende auf die Waage bringt, hat gewonnen. Im Geschicklichkeit-Raum gilt es sich auch in einem Klassiker zu beweisen: Domino-Day.

Bei den Spielen brechen pure Emotionen aus

„Wir wollen pure Emotionen hervorbringen“ – so erklärt Schade die Motivation hinter den Spielen. Und Emotionen gebe es in den Bash-Rooms oft zu sehen und auch zu hören. Ehrgeiz und Kampfgeist sind hier genau richtig. Beim Spielerfolg ließen viele „Basher“ auch gerne ihre Gefühle raus. Im Wissen-Raum wartet ein Quiz mit Buzzer. Der Moderator — Schade oder Rehbach — verliest Fragen aus Wissenschaft, Allgemeinwissen oder bei Wunsch auch individuelle Fragen zu der Gruppe, die gerade spielt. Bei Firmenevents kann das auch mal das Datum der Firmengründung oder der Name des Chefs sein.

Auch ein Magazin-Quiz steht auf dem Spielplan – innerhalb von wenigen Minuten müssen die Spieler sich den Inhalt der Zeitschrift durchlesen und danach Fragen dazu beantworten. Der Sport-Raum wartet mit körperlichen Herausforderungen. Zum Beispiel das BMX-Game. Auf einem BMX-Fahrrad muss eine drei Meter lange Strecke gefahren werden. Wer als erster die Ziellinie überquert – hat verloren. Balance und Gefühl entscheiden hier über Sieg oder Niederlage. „Ein Teilnehmer hat es mal geschafft, über zwei Minuten für die Strecke zu brauchen“, erzählt Rehbach.

Bash-Room: Theodorstraße 297 (TH5), Düsseldorf. Kosten: je nach Gruppengröße (4-40 Personen) 30 bis 40 Euro p.P. für 2,5 Stunden

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