Auszeichnung kam für Musiker völlig überraschend

 Jan und Jascha sind die besten Songwriter 2022

Jan und Jascha sind als beste Songwriter des Jahres ausgezeichnet worden.
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Jan und Jascha sind als beste Songwriter des Jahres ausgezeichnet worden.

Gesangsduo aus Solingen schreibt für immer mehr namhafte Schlagergrößen Hits. Dafür ernteten Jan und Jascha nun eine Auszeichnung.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. Jan und Jascha sind die besten Songwriter des Jahres 2022. Anfang November bekamen sie von Uwe Hübner den DJ-Hitparade-Preis überreicht. Der Radio- und Fernsehmoderator präsentierte unter anderem zehn Jahre lang die ZDF-Hitparade. Hübner ist als Journalist und Chefredakteur für die Branchen-Zeitung „Hitparadies – Das Magazin“ tätig und betreibt einen DJ-Pool.

Die Auszeichnung kam völlig überraschend für die beiden Solinger Musiker, die nur zufällig bei der Veranstaltung waren und als „ganz normale Gäste“ im Publikum saßen, wie Jan Hauke erzählt. „Wir wussten, dass ein paar Freunde aus unserem Netzwerk an diesem Abend für dies und das prämiert werden sollten, und wir wollten dabei sein. Wir selbst, noch dazu mit diesem Preis, hatten absolut nicht auf dem Schirm, geehrt zu werden.“

Jan und Jascha produzieren mit verschiedenen Top-Produzenten

Die Freude war natürlich riesig und die Motivation steigt, an der Erfolgsserie weiterzustricken, die sie mit dem Schreiben von Songs im Schlager-Genre derzeit haben. Jan und Jascha produzieren in Zusammenarbeit mit verschiedenen Top-Produzenten Kompositionen in absoluter Radio-Qualität. „Unsere Songs laufen inzwischen täglich vielfach auf allen großen und kleinen Radiosendern“, sagt Jascha Welzel. „Wir waren schnell mit unseren Sachen weit oben in den Airplaycharts vertreten.“

Mit diesem gestiegenen Bekanntheitsgrad läuft es in der Branche gerade also richtig rund für die Zwei, denen es nicht schwerfällt und die richtig Spaß daran haben, ihre künstlerische Kreativität in Texten und Musik auszudrücken. „Wir bieten Künstlern ein umfassendes Netzwerk an Radio- und TV-Promotern an, arbeiten mit allen großen Musikverlagen und Labels zusammen und schreiben für alle Plattenfirmen im Bereich Pop und Schlager“, erzählt Jascha, nicht ohne berechtigten Stolz in der Stimme. Darüber hinaus veröffentlichen sie auch mit Erfolg ausgewählte Songs und Produktionen gemeinsam mit einem ihrer Partner-Produzenten, der unter anderem für Daniel Troha, der Sarah Connor, die No Angels oder Ella Endlich auf seinem eigenen Label „Inspirit Music“ veröffentlicht.

Mit „Deine braunen Augen“ von Alisha 2020 hatte es so richtig angefangen. Mitten im Lockdown hatte die Solinger Sängerin, die mittlerweile gut in den Charts platziert ist, bei Jan und Jascha angefragt, ob sie nicht einen Song für sie schreiben könnten. „Da wir sowieso ausschließlich im Studio saßen, weil ja keine Auftritte möglich waren, haben wir das gerne zugesagt“, erzählt Jan.

Man brauche für einen Schlager in erster Linie einen Vers, der „knallt“, also textlich wie melodisch im Ohr bleibe und mitsingtauglich sei, erklärt Jascha Welzel. „Wenn der steht, ist das mehr als die halbe Miete.“

Richtig viel Arbeit ist also gerade für das Duo angesagt, das in Solingen bisher vornehmlich durch Pop-Folk-Songs wie „Gute Reise“, „Ich komm zurück“ , „Unsere Bar“ und viele weitere in Solingen und Umgebung bekannt wurde. Konzerte im Theater, in der Walder Kirche – und während der Corona-Zeit auf Straßen und Plätzen – ließen ihre Popularität stetig steigen. Im letzten Frühjahr veröffentlichten sie mit „Liebes Leben“ ihr erstes Album.

Wie passt das Songwriting in anderem Musik-Stil zum eigenen künstlerischen Anspruch einer Solo-Karriere? „Es ergänzt sich“, sagen Jan und Jascha wie aus einem Mund. Zum einen passe es schlichtweg zeitlich. Die Woche sei strikt unterteilt: Montag bis Mittwoch Studioarbeit, „um Songs zu schmieden“, die entweder bestellt waren oder die sie anbieten. Der Rest der Woche, inklusive der Wochenenden, stehe dann im Zeichen von Auftritten – wie zum Beispiel zuletzt im Unverpackt-Laden „Hanneliese“ oder am 3. Dezember auf dem Ohligser Weihnachtsdürpel.

Jan & Jascha

Für ein weiteres Konzert in der Walder Kirche waren Jan und Jascha dieses Jahr zeitlich zu spät, möchten das aber sehr gerne zu einer Tradition werden lassen. Auch für den Sommer gibt es Ideen, wie ein alljährliches Open-Air-Konzert, das einen festen Platz in der Jahresplanung der Stadt bekommen soll.

Mehr Infos unter: https://www.janundjascha-songwriting.de

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