Immer mehr Werbung auf Bürgersteigen

Guerilla-Marketing auf Düsseldorfs Pflaster.

Düsseldorf. Vodafone bewirbt einen neuen Tarif, Sängerin Shirin David ihre Platte, die DEG malte vor dem Saisonstart das Logo des Vereins auf die Bürgersteige: Guerilla-Marketing nennt sich der Trend, bei dem mit Kreide Botschaften auf Straßen und Gehsteige gesprüht werden.

In Düsseldorf nimmt diese Form der Werbung immer mehr zu. Die Stadt ist bisher nicht eingeschritten. „Wir beobachten aber, ob das Überhand nimmt“, erklärte Sprecher Volker Paulat. Wer mit Kreide auf Bürgersteige malt, tut erstmal nichts Verbotenes. Jedenfalls wenn die Werbung nach dem ersten starken Regenguss wieder verschwunden ist. „Wir gehen da mit Fingerspitzengefühl vor“, so Paulat. „Sollten für uns Reinigungskosten entstehen, dann müssen die erstattet werden.“

Remscheid: Botschaften per Hochdruckreiniger

Grundsätzlich würde die Stadt es begrüßen, wenn solche Aktionen angekündigt werden, obwohl sie nicht genehmigungspflichtig sind. In Remscheid hatte eine ähnliche Aktion vor einigen Jahren für Schlagzeilen gesorgt – damals war nicht mit Kreide gemalt worden, sondern gezielt per Schablone und Hochdruckreiniger Dreck von Gehwegen gelöst worden, sodass Botschaften sichtbar wurden. red/neu

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