Illegale Waffen in der Solinger Moschee

Durchsuchung der Hinterhofmoschee: Die Polizei stellte nicht nur Datenmaterial sicher, sondern auch etliche Schlagstöcke.
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Durchsuchung der Hinterhofmoschee: Die Polizei stellte nicht nur Datenmaterial sicher, sondern auch etliche Schlagstöcke.

Solingen. Die Polizei hat in der Solinger Hinterhofsmoschee zwei Schlagstöcke sichergestellt. Das bestätigte Staatsanwalt Wolf-Tilmann Baumert. "Es gibt aber keinen Hinweis darauf, dass die Schlagstöcke bei den Gewalttätigkeien am 1. Mai zum Einsatz gekommen sind", erklärte der Staatsanwalt. Schlagstöcke sind illegale Waffen und fallen unter das Waffengesetz.

Völlig legal sind dagegen Küchenmesser. Diese befanden sich ebenfalls in der Räumen der Salafisten.

Die religiösen Fanatiker hatten am 1. Mai als Reaktion auf eine Wahlkampfaktion der uner Rechtsextremismusverdacht stehenden Partei "Pro NRW" gewalttätige Ausschreitungen ausgelöst. Drei Menschen wurden verletzt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen 81 Personen.

Eskaliert war am Samstag auch eine ähnliche Demonstration im Bonner Stadtteil Bad Godesberg, wo 109 Extremisten vorläufig festgenommen wurden. Darunter seien jedoch keine Salafisten mit Wohnsitz in Solingen gewesen, sagte Polizeisprecher Frank Piontek. Inzwischen sitzt ein 25-jähriger Islamist wegen versuchten Polizistenmordes in Untersuchungshaft wegen der Krawalle in Bonn.

Parteien regen eine regelmäßige Mahnwache in Solingen an

Am gestrigen Dienstag wurde vor dem Solinger Rathaus erstmals eine Mahnwache abgehalten. Diese hatte CDU-Chef Arne Moritz in einem Brief an alle Parteien angeregt. Dazu traf sich der Christdemokrat mit Vertretern von Grünen und FDP.

Bei der gestrigen Veranstaltung konnten auch Bürger aus der Mitte der Stadtgesellschaft sprechen. Die Mahnwache soll nun regelmäßig in Solingen stattfinden.

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