Wegen vermuteter Herzerkrankung

Humanarzt untersucht einen Affen

Unter Narkose wurde Birogu untersucht. Foto: Zoo Wuppertal
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Unter Narkose wurde Birogu untersucht. 

WUPPERTAL Ein Bonobo aus dem Wuppertaler Zoo hat ein vergrößertes Herz.

Bei den Bonobos sind die weiblichen Tiere dominant, sie haben sogar eine höhere Lebenserwartung als männliche Bonobos. Mato aus dem Wuppertaler Zoo ist mit seinen 55 Jahren eine absolute Ausnahme und weltweiter Rekordhalter. Dabei kann man schnell übersehen, dass auch Birogu mit seinen 30 Jahren schon ein Senior ist.

In letzter Zeit war Birogu etwas ruhiger und schien gelegentlich kurzatmig zu sein. Da Herzerkrankungen bei Menschenaffen keine Seltenheit sind, entschied sich das Team um Zootierärztin Dr. Lisa Grund zu einer Untersuchung in Narkose. Dafür bekam der Zoo Unterstützung aus der Humanmedizin: Ein Kardiologe aus dem Bethesda-Krankenhaus untersuchte Birogu. Röntgenbilder wurden angefertigt, Blut entnommen.

Fazit: Tadellose Blutwerte, ein leicht vergrößertes Herz, für das er nun unterstützende Medikamente bekommt, und ein ungefährlicher Gallenstein. Alles in allem altersgerechte Befunde, mit denen Birogu noch lange leben kann. lg/red

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