Händler hoffen auf guten Umsatz am 5. Dezember

Verkaufsoffener Sonntag ist umstritten

Wuppertal -pal- „Um den verkaufsoffenen Sonntag haben wir hart gekämpft“, sagt Matthias Zenker. „Der Tag ist wichtig für den Handel“, betont das Vorstandsmitglied der IG 1, der Interessengemeinschaft der Elberfelder Geschäftswelt. Durch die Corona-Pandemie habe der Einzelhandel deutlich Umsatz eingebüßt, auch die Zahlen des Black Fridays seien nicht wie gewohnt gewesen, jetzt hoffe man auf das Weihnachtsgeschäft.

Am 5. Dezember dürfen die Geschäfte in Barmen rund um den Werth und in der Elberfelder Innenstadt inklusive Luisenviertel von 13 bis 18 Uhr ihre Waren anbieten. Seit Jahren gibt es einen solchen Tag parallel zu den Weihnachtsmärkten – in diesem Jahr war die Entscheidung keine Selbstverständlichkeit und politisch umstritten. Die Elberfelder Bezirksvertreter haben den verkaufsoffenen Tag mehrheitlich abgelehnt. Die letztendliche Entscheidung liegt allerdings beim Rat – dessen Mitglieder stimmten dem verkaufsoffenen Sonntag zu, allerdings mit Gegenstimmen der Fraktionen der Grünen und Linken sowie weiteren einzelnen Stadtverordneten.

Mit Blick auf die Pandemie sagt Matthias Zenker, es habe sich in deren bisherigen Verlauf gezeigt, dass der Handel kein Treiber sei, es habe keine Hotspots gegeben – „wenn die Hygienemaßnahmen alle eingehalten werden.“ Es sei auch vollkommen in Ordnung, diese Vorgaben umzusetzen. Außerdem hätten die Käufer in der Vorweihnachtszeit einen Tag mehr zur Verfügung, so dass sich der Andrang besser verteilen könne.

Eine Maskenpflicht in der Innenstadt hat Krisenstabsleiter Johannes Slawig zuletzt abgelehnt.

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