Polizei nimmt Ermittlungen auf

Großeinsatz der Wuppertaler Feuerwehr nach Brand in Krankenhaus

35 Personen mussten bei einem Brand im Petrus-Krankenhaus in Sicherheit gebracht werden.
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35 Personen mussten bei einem Brand im Petrus-Krankenhaus in Sicherheit gebracht werden.
  • Andreas Kratz
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Wuppertal. Bei einem Brand im Petrus-Krankenhaus in Barmen wurde in der Nacht zu Sonntag eine Person schwer verletzt, 35 Menschen wurden in Sicherheit gebracht.

Bei einem Brand im Petrus-Krankenhaus in Barmen ist in der Nacht zu Sonntag, 24. April, eine Person schwer verletzt worden. 35 Menschen wurden vor den Flammen in Sicherheit gebracht. Gegen kurz nach 5 Uhr war die Wuppertaler Feuerwehr alarmiert worden. Als die Einsatzkräfte vor Ort an der Carnaper Straße eintrafen, stand ein Patientenzimmer in der dritten Etage des Krankenhauses bereits in Vollbrand.

Nach Angaben der Feuerwehr, die neben den Löschzügen aus Barmen und Elberfeld sowie drei Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr und mehreren Sonderfahrzeugen auch überörtliche Rettungskräfte zur Unterstützung angefordert hatte, konnte das Feuer mit einem Strahlrohr im Gebäude und von außen mit einer Drehleiter und einem Wasserwerfer schnell gelöscht werden. Dadurch wurde die Ausbreitung der Flammen auf die vierte Etage verhindert.

Wenige Augenblicke, nachdem das Feuer ausgebrochen war, habe das Klinikpersonal vorbildlich reagiert: „Sämtliche Brandschutzmaßnahmen haben vor Ort genauso funktioniert, wie für Notfälle dieser Art vorgesehen“, berichtete Einsatzleiter Christian Hahn. So seinen die Patienten aus den umliegenden Zimmern sofort in Sicherheit gebracht worden, während Brandschutztüren den betroffenen Bereich abriegelten. Am Sonntag begann im Petrus-Krankenhaus um 15 Uhr die Evakuierung von 25 Patienten, die mit 20 Fahrzeugen in das St. Josef Krankenhaus nach Elberfeld verlegt wurden.

Nach dem Einsatz erklärte der für die Feuerwehr zuständige Dezernent Matthias Nocke, dass aktuell 90 Betten im Petrus Krankenhaus nicht belegbar sind: „Ich danke allen Kräften, vor allem den freiwilligen unserer Partner im Rettungsdienst.“ Laut Nocke wurde die Klinik bis einschließlich Montag aus der Wuppertaler Notfallaufnahme heraus genommen. Die Brandursache war zunächst unklar. Im weiteren Verlauf nahm mittlerweile die Polizei die Ermittlungen auf. (kati/mei)

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