Einsatz

Großbrand in Wuppertal: Polizei hat vermutliche Ursache

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Die schwarze Rauchwolke war kilometerweit zu sehen. 

WUPPERTAL Uellendahl Bandweberei: Brandwache ist noch vor Ort. Polizei spricht von einem „sehr hohen Sachschaden“, der noch nicht bezifferbar ist.

Update vom 27. September - Von Manuel Praest

Ein technischer Defekt war laut Polizei vermutlich Ursache für den Großbrand am Uellendahl, bei dem am Donnerstagabend eine Produktionshalle der Bandweberei Schmitz an der Straße Uellendahl abgebrannt war. Verletzt wurde zum Glück niemand, der Sachschaden sei aber „sehr hoch“, so die Polizei. Genau beziffert werden könne er aber noch nicht. Das Feuer hatte vor allem deshalb auch für Aufsehen gesorgt, weil die Rauchsäule weithin sichtbar in Wuppertal und über die Stadtgrenzen hinaus war. Aktuell ist noch die Brandwache vor Ort.

Gegen 18 Uhr war das Feuer am Donnerstag ausgebrochen. Unklar war zunächst, ob in der Produktionshalle der Bandweberei noch gearbeitet wurde und ob sich dort zum Zeitpunkt des Brandausbruchs Mitarbeiter befanden. Die 30 mal 60 Meter große Halle brannte in voller Ausdehnung.

Die Feuerwehr war mit mehr als 100 Leuten vor Ort. Anwohner berichteten davon, mehrere laute Knalle gehört zu haben. Um 19.30 Uhr meldete sich auch die Warnapp „Nina“. Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen zu schließen sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten. Gefahr für die Bevölkerung habe laut Messungen nicht bestanden, so die Feuerwehr später. Gegen 23 Uhr meldete die App dann Entwarnung.

Erst nach Mitternacht war der Brand gelöscht. Noch am Freitagmorgen waren aber Feuerwehrleute vor Ort, die sogenannte „Brandwache“, die unter anderem mögliche Glutnester kontrolliert. Dass es zwischenzeitlich immer wieder regnete, sei aber „für uns auf jeden Fall vorteilhaft“, so ein Kollege aus der Leitstelle. Die Halle selbst ist ein Totalschaden, Teile sind durch das Feuer eingestürzt.

Unser Artikel vom 26. September - Von Daniel Neukirchen

Am Deckershäuschen in Uellendahl ist am Donnerstagabend auf dem mehr als 3000 Quadratmeter großen Gelände der Bandweberei Rainer Schmitz ein Großbrand ausgebrochen. Die schwarze Rauchwolke war im gesamten Stadtgebiet und darüber hinaus zu sehen.

Verletzt wurde ersten Erkenntnissen nach niemand. Unklar war zunächst, ob in der Produktionshalle der Bandweberei noch gearbeitet wurde und ob sich dort zum Zeitpunkt des Brandausbruchs Mitarbeiter befanden. Die 30 mal 60 Meter große Halle brannte in voller Ausdehnung. Die Feuerwehr war mit mehr als 100 Leuten vor Ort. Anwohner berichten davon, mehrere laute Knalle gehört zu haben.

Bei dem Betrieb handelt es sich um ein Wuppertaler Familienunternehmen mit langer Tradition: „Gegründet im Jahr 1912 in Bracken, hat unser Unternehmen zwei Weltkriege und die Wiederaufbauzeit überstanden“, heißt es auf der Homepage. „1973 hat Rainer Schmitz den Betrieb von seinem Großvater übernommen.“

Anwohnerin Silke Groß (45) wohnt 100 Meter Luftlinie von dem Brand entfernt. Sie berichtete: „Es hat ein paar Mal geknallt. Ich dachte mir erst nichts dabei. Dann sah ich Menschen auf dem Bürgersteig stehen.“

Um 19.30 Uhr meldete sich auch die Warn-App „Nina“ mit der Aufforderung, Fenster und Türen zu schließen sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten. Gefahr für die Bevölkerung habe laut Messungen nicht bestanden, so die Feuerwehr später. Gegen 22.50 Uhr waren die Einsatzkräfte noch vor Ort, man habe den Brand unter Kontrolle und lösche noch einige Glutnester, hieß es. Die Nachlöscharbeiten würden sich noch mehrere Stunden hinziehen. Das Dach der Halle sei teilweise eingestürzt. Gelände und angrenzende Straßen im Gebiet blieben für die Dauer der Arbeiten bis in den Abend gesperrt.

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