Aktion

Friedenslicht leuchtet in Burg

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Winfried Hoffmann, Teamleiter des Pfadfindervereins „Grafen von Berg“, mit dem Friedenslicht im Zelt auf der Wupperinsel. 

SCHLOSS BURG Pfadfinder „Grafen von Berg“ hatten zur besinnlichen Aktion in die Jurte eingeladen.

Am Donnerstag kam es angereist – das Friedenslicht aus Bethlehem. Solingen ist eine von über 100 Städten in Deutschland, in denen das Licht zu Weihnachten strahlen wird. „Die leuchtende Kerze soll ein Symbol des Friedens sein. Wir haben die Flamme in einer ökumenischen Aktion im Kölner Dom abgeholt, das Licht erst in den Altenberger Dom und danach dann nach Solingen gebracht“, berichtete Winfried Hoffmann, Teamleiter des unabhängigen evangelischen Pfadfindervereins „Grafen von Berg“. Deren Mitglieder sind an ihren grünen Hemden und Blusen zu erkennen.

Etwa 50 junge und ältere Pfadfinder machen dort mit – sie kommen aus Solingen, Wermelskirchen und Remscheid. In der großen Jurte, dem Zelt der Pfadfinder, auf der Wupperinsel trafen am Abend immer mehr Gäste mit einer Laterne oder einem Windlicht ein, um ihre Kerze an dem weit gereisten Licht des Friedens anzuzünden und mit nach Hause zu nehmen. Entflammt wurde das Licht Ende November an der ewigen Flamme in der Geburtsgrotte von Jesus in Bethlehem.

Zur Sicherheit brannten weitere Kerzen in geschützten Laternen, denn das Licht für den Frieden darf nie erlöschen. „Das ist zwar eine kleine Geste, aber für uns ein wichtiges Ritual“, sagte Hoffmann. Vor gut 30 Jahren kam die Idee des Friedenslichtes in Österreich auf und verbreitete sich schnell in vielen Ländern Europas.

Seitdem tragen es Pfadfinder aller Richtungen und Konfessionen als Zeichen des Friedens von Wien hinaus in die Welt, selbst im Europäischen Parlament wird das Licht in einer Feierstunde empfangen. Die besinnliche Aktion der Pfadfinder bot bei Musik, Gesang, loderndem Feuer und Getränken eine wertvolle Stunde der Nachdenklichkeit.

Bürger können Friedenlicht bei der Polizei abholen

Norbert Schmitz, Diözesanreferent für Polizeiseelsorge, hat am vergangenen Donnerstag das Friedenslicht auf den Polizeiwachen im Rheinisch-Bergischen Kreis entzündet. Das Feuer erreichte am dritten Advent den Kölner Dom. Nun können interessierte Bürger das Licht auf den Polizeiwachen Untereschbach, Burscheid und Bergisch Gladbach in Empfang nehmen. Sie sollten ihre Laterne mit der Kerze auf die Wache mitnehmen, dort am Friedenslicht entzünden, dann können sie die Laterne mit der brennenden Kerze mit ihre Wohnung nehmen.

Die Wachen sind rund um die Uhr besetzt – daher sind keine Terminabsprachen erforderlich, schreibt die Polizei in ihrer Mitteilung. wgü/pd

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