Friedenshöhe: Erste Wohnungen sollen 2022 fertig sein

Arbeiten gegenüber der Barmenia in Elberfeld haben begonnen – Rat muss Änderungen zustimmen

Wuppertal -kati- Nachdem sich eine Weile wenig tat, rollen jetzt die Bagger über das Gelände gegenüber dem Barmenia-Komplex. Dort soll bis 2022 der Wohnpark Friedenshöhe aus drei Häuserblocks mit rund 60 Wohnungen entstehen. Weil sich das Projekt in einigen Details verändert hat, müssen die politischen Gremien erneut ihr Einverständnis geben. Auf dem Hang wollte zunächst die Barmenia selbst bauten. Aus dem Bauwettbewerb dafür ging der Entwurf des Architektur-Contor Müller Schlüter (ACMS) als Sieger hervor: Es entwarf drei moderne winkelförmige Gebäude mit drei bis vier Etagen.

Die Barmenia beantragte die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans. Der wurde 2017 beschlossen und bezog sich auf die damaligen Planungen. Die waren relativ luxuriös: Vorgesehen waren 45 großzügige Eigentumswohnungen mit jeweils zwei Stellplätzen in der zugehörigen Tiefgarage. Inzwischen hat die Barmenia Grundstück und Projekt verkauft und die neuen Eigentümer haben die Planungen verändert. Es sollen kleinere, dafür mehr Wohnungen werden, die auch nicht mehr verkauft, sondern vermietet werden sollen. Bei den vorgesehenen Stellplätzen wird es Abstriche geben. Marc Walter, Abteilungsleiter bei der städtischen Bauleitplanung, erklärt, dass zwei Stellplätze die Luxusvariante seien, das könne von einem Bauherrn nicht verlangt werden. Üblich sei ein Stellplatz pro Wohnung. Seit Beginn der Planung habe sich der Zeitgeist geändert. Der neue Bauherr habe angeboten, auch sichere Fahrradabstellplätze zu bauen. Die Änderungen müssen erneut vom Rat beschlossen werden.

Die Harfid GmbH hatte das Grundstück von der Barmenia gekauft und das Projekt entwickelt. Inzwischen hat sie Grundstück und Projektierung an das Unternehmen BMO Real Estate Partners Germany weiterverkauft, baut das Projekt als Generalunternehmer. Laut Harfid GmbH haben nach Räumung des Geländes die Tiefbauarbeiten begonnen. Es bleibe bei dem Ziel, dass 2022 die ersten Wohnungen fertig sein sollen.

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