Buntes Programm

Familienmusikwoche lockt den Nachwuchs

Die Tonhalle bietet im September ein buntes Programm an. Dazu gehört auch wieder die beliebte Familienmusikwoche. Sie findet vom 19. bis 25. September statt.
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Die Tonhalle bietet im September ein buntes Programm an. Dazu gehört auch wieder die beliebte Familienmusikwoche. Sie findet vom 19. bis 25. September statt.

Düsseldorf. September-Programm der Düsseldorfer Tonhalle.

Von Stephan Eppinger

Adam Fischer und die Düsseldorfer Symphoniker setzen im September mit Beethoven 7 und Schubert 3 ihren großrahmigen Beethoven-Schubert-Zyklus fort, bei dem sie die Symphonien der beiden Komponisten gegenläufig anordnen – und darüber hinaus noch einige Überraschungen parat halten. Beim Comedy-Konzert mit Kabarettist Christian Ehring sind das Dogma Chamber Orchestra und die Saxofonistin Asja Fateyeva zu Gast und versprechen ein Programm mit „Klassik ohne Konservierungsstoffe“.

Das Jugendsinfonieorchester der Tonhalle trifft sich im „Big Bang“-Konzert mit populären Musikern aus dem Iran, um mit ihnen gemeinsam die reiche Musikwelt Persiens zu entdecken. Und eine komplette Woche lang gehört die Tonhalle im September wieder ganz den kleinen Musikfans, wenn im Rahmen der Familienmusikwoche annähernd 30 Konzerte für Kinder vom Baby- bis ins Grundschulalter stattfinden. Hier sind die Details zu einigen der Highlights im September:

Ehring geht ins Konzert: Klassik ohne Konservierungsstoffe: Wer ein Konzert in erster Linie als weihevolle Mischung aus Hochamt und Staatsakt zu schätzen weiß und vor allem ins Konzert geht, um zwischen den Sätzen zu hüsteln, und zwar korrekt und informiert zu hüsteln, der ist beim dogma chamber orchestra eher fehl am Platz. Beim Comedykonzert mit Christian Ehring am 4. September spielt das Ensemble Werke von Mendelssohn, Schostakowitsch und Schulhoff. Solistin ist die Ausnahme-Saxofonistin Asya Fateyeva.

Na hör’n Sie mal: Wenn das Notabu-Ensemble Neue Musik unter der Leitung von Mark-Andreas Schlingensiepen am 9. September zu seinem ersten Kammermusikkonzert der neuen Saison einlädt, mutiert der Helmut-Hentrich-Saal zur Experimentierstube. Mal still und meditativ, mal bombastisch-mitreißend – ganz nah an den Musikern erlebt das Publikum die Grenzenlosigkeit aktueller Klangsprachen.

Das Symphonische Palais: Das Symphonische Palais ist die kreative Spielwiese der Düsseldorfer Symphoniker. In immer neuen Konstellationen formieren sich die Musiker im Palais Wittgenstein zu kleinen Ensembles und verweben bekannte Kammermusikstücke mit selten gespielten Raritäten. Am 11. September steht Schuberts Oktett in F-Dur auf dem Programm.

Sternzeichen: Beethoven 7: Es war von Adam Fischer nicht anders zu erwarten: selbst sein Beethoven-Schubert-Zyklus hält Überraschungen bereit, wo andere sich vielleicht lieber aufs Vertraute verlassen. Stücke aus Schuberts »Fierrabras« und die Begegnungen der Symphonien 3 (Schubert) und 7 (Beethoven) werden am 16., 18. und 19. September auf scheinbar bekanntem Terrain Neuland freilegen.

Die Familienmusikwoche im September: In den Familienmusikwochen führen Lauschfährten kreuz und quer in alle Zeiten und Himmelsrichtungen – und zwar schon für die Allerkleinsten. Denn zum Musik-Erleben ist keiner noch zu klein und niemand schon zu alt. Und in der Tonhalle sind alle genau richtig. Vom 19. bis 25. September finden hier fast 30 Konzerte für Babys, Kindergarten- und Grundschulkinder statt.

Sternschnuppe: Klopf, klopf, Ding Dong, wer wohnt eigentlich in dieser Wohnung? Und wer ist im Stockwerk darüber immer so laut? Und warum gibt es im Keller so sonderbare Geräusche? In den großen Mietshäusern von Düsseldorf ist einiges los. Der Komponist Kevin Beavers gibt am 25. September beim Familienkonzert mit seinen Orchesterarrangements Einblicke in die unterschiedlichsten Wohnungen und lässt das Publikum auf musikalische Tuchfühlung zu den Hausbewohnern gehen.

Big Bang: Brahms und Persien – das Jugendsinfonieorchester der Tonhalle trifft sich am 25. September mit populären Musikern aus dem Iran, um mit ihnen gemeinsam die reiche Musikwelt Persiens zu entdecken. Im Zentrum steht das Konzert »Ney Nava« für die persische Flöte Ney und Orchester. Der iranische Komponist Hossein Alizadeh selbst wird die Schlussproben begleiten und darüber hinaus im Konzert auf der Tar improvisieren. Als dramaturgischen Gegenpol spielt das JSO Johannes Brahms’ erste Symphonie.

tonhalle.de

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