Sonderaktion

9-Euro-Ticket: So fahren Bus und Schwebebahn in Wuppertal

Wenn im Juni 2022 auch in Wuppertal das 9-Euro-Ticket kommt, dann bleibt der Takt bei Bus und Schwebebahn gleich.
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Wenn im Juni 2022 auch in Wuppertal das 9-Euro-Ticket kommt, dann bleibt der Takt bei Bus und Schwebebahn gleich.

Wuppertal. Es dauert nicht mehr lange; das 9-Euro-Ticket steht in den Startlöchern.

Von Johanna Christoph

Ab Juni können alle, die dieses Ticket besitzen, drei Monate lang für neun Euro im Monat (also insgesamt 27 Euro) den gesamten öffentlichen Nahverkehr in ganz Deutschland nutzen. In Wuppertal gebe es beim ÖPNV aktuell eine durchschnittliche Auslastung von rund 80 Prozent im Vergleich zu der Zeit vor der Pandemie, so Holger Stephan, Pressesprecher der Wuppertaler Stadtwerke auf Anfrage. „Wir erwarten dank der bundesweiten Gültigkeit des Tickets vor allem erhöhte Fahrgastzahlen im Schienenverkehr“, sagt er, etwa durch Wochenendreisende. Dies sei aber noch reine Spekulation, sagt der Konzernsprecher weiter. Im Augenblick sei noch nicht geplant, die Taktzahl der hiesigen öffentlichen Nahverkehrsmittel zu erhöhen, um den etwaigen höheren Fahrgastzahlen zu begegnen. Grundsätzlich könnte der WSW das Angebot aber aufstocken. „Wir können schon ein bisschen verstärken“, sagte Stephan. Aber die momentanen Taktzahlen „bleiben vorerst, wie sie sind“.

Wer das 9-Euro-Ticket besitzt, kann Busse, Straßenbahnen, die Schwebebahn, Stadt- und U-Bahnen, S-Bahnen, Regionalbahnen und Regionalexpress-Züge in der 2. Klasse nutzen. Davon ausgeschlossen sind Züge im Fernverkehr, wie IC, ICE und EC, sowie Züge von privaten Anbietern.

Laut einem Sprecher der Deutschen Bahn habe die DB in den vergangenen zwei Jahren rund 1,5 Milliarden Euro allein in die Erneuerung der Fahrzeugflotte im Regionalverkehr investiert. Über 700 neue Züge seien dabei im Regionalverkehr eingesetzt worden.

Sonderaktion

Das 9-Euro-Ticket sei eine einmalige Sondermaßnahme, schreibt die mobil.nrw auf ihrer Webseite. Die mobil.nrw ist eine Gemeinschaftskampagne des NRW-Verkehrsministeriums sowie der nordrhein-westfälischen Verkehrsverbünde. Es ist Teil des Entlastungspakets der Bundesregierung, das aufgrund der gestiegenen Kraftstoff- und Energiepreise verabschiedet wurde. Nach Ablauf der Sonderaktion gelten ab dem 1. September wieder die regulären Tarife und das bekannte Ticketangebot, heißt es weiter.

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