Lockerungen

Düsseldorfer Tonhalle ist wieder geöffnet

Die Kultur kehrt nach dem Lockdown zurück

Von Stefan Eppinger

Düsseldorf. Ab sofort öffnet die Tonhalle wieder ihre Türen und empfängt zu ihren Konzerten leibhaftig Publikum im Konzertsaal. Das Timing könnte kaum besser sein, schließlich hat gerade das Schumannfest begonnen. So können ab heute wieder alle Konzerte mit Publikum im Saal stattfinden, dazu kommen Hybridformat, die es live vor Ort und als Stream geben wird. „Dass es pünktlich zum Schumannfest klappen würde, hatten wir eigentlich nicht mehr erwartet“, erklärt Intendant Michael Becker. „Umso mehr freuen wir uns, dass unser lange vermisstes Tonhallenpublikum mit einem großartigen Festivalprogramm in den Sommer starten kann.“

Der Vorverkauf für die Veranstaltungen beginnt schrittweise. In der kommenden Woche gibt es Karten für alle verbliebenen Konzerte des Schumannfestes: Flügel, schwebend am 2. Juni, Metropolitan-Trilogie / Kolorit am 4. Juni, Zeitkratzer spielt Kraftwerk am 5. Juni, Ehring geht ins Konzert: Liebesgrüße aus Moskau mit Aydar Gaynullin am 6. Juni, Heimatlieder aus Deutschland am 11. Juni sowie sämtliche Schumannfest-Konzerte im Palais Wittgenstein am 3., 4., 8., 9., 10. und 12. Juni.

„Dass es pünktlich zum Schumannfest klappen würde, hatten wir nicht mehr erwartet.“

Intendant Michael Becker

Und nach dem Schumannfest ist die Konzertsaison in der Tonhalle noch lange nicht vorbei: Am 12. Juni gibt es die Premiere der neuen Konzertreihe „Stars ‘n’ Freeks“ von und mit Igudesman & Joo, am 16. Juni spielt Frank Peter Zimmermann Beethoven-Violinsonaten. Vom 19. bis 25. Juni findet die traditionelle Familienmusikwoche ausnahmsweise im Grünen statt, auf einer Wiese im Hofgarten direkt gegenüber der Tonhalle. Das letzte Sternzeichen-Konzert der Saison mit den Düsseldorfer Symphonikern steht am 25., 27. und 28. Juni auf dem Programm (Dirigent: Axel Kober), am 29. Juni spielt das Notabu-ensemble Neue Musik ein „Na hör’n Sie mal“-Konzert, und am 4. Juli gibt es noch einmal ein Kammermusik-Highlight zu erleben: Yuja Wang, Gautier Capuçon und Andreas Ottensamer spielen Zemlinsky und Brahms.

Eintrittskarten können online gekauft werden. Ein Kauf von Eintrittskarten an der Abendkasse ist nicht möglich. Um im Verdachtsfall eine Nachverfolgung von Infektionsketten zu ermöglichen, müssen beim Ticketkauf die Kontaktdaten hinterlegt werden. Jede Karte ist personalisiert und nicht übertragbar. Das Publikum wird mit einem Mindestabstand von 1,5 Metern im Schachbrettmuster platziert, das Tragen einer medizinischen Maske ist Pflicht. Beim Einlass ist ein aktueller, negativer Corona-Test nachzuweisen, für vollständig Geimpfte und Genesene entfällt die Testpflicht.

www.tonhalle.de

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