Verkehr

Dieselfahrverbote: Außergerichtliche Einigung für Wuppertal?

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WUPPERTAL Im Oktober soll es Vergleichsgespräche geben. Ergebnisse liegen laut Oberverwaltungsgericht nicht vor November vor.

Im Falle von Köln hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster ein Urteil gefällt: Dieselfahrverbote rücken für die Dommetropole damit näher. Für Wuppertal könnte es allerdings eine außergerichtliche Einigung geben. Wie eine Sprecherin in Münster auf WZ-Anfrage bestätigt, will das OVG Gespräche einleiten unter Beteiligung der Stadt und der Deutschen Umwelthilfe, die bekanntlich gegen mehrere deutsche Großstädte geklagt hatte. Diese Gespräche seien nicht öffentlich, könnten aus terminlichen Gründen aber nicht vor Mitte Oktober stattfinden. Dabei könnte es auch auf einen Vergleich hinauslaufen, so die Sprecherin. Ergebnisse werde es frühestens im November geben.

Wuppertal gehört zu den Städten, , in denen die Grenzwerte von 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter im Jahresschnitt an einigen Straßen wie der Gathe oder Briller Straße übertroffen werden. „Ich bin generell ein Gegner von Fahrverboten, weil es die Falschen trifft. Die Verursacher findet man in den großen Autokonzernen“, hatte Oberbürgermeister Andreas Mucke im August noch unserer Zeitung gesagt. Er sei überzeugt, dass die Stadt Wuppertal in den grundsätzlichen Fragen der Mobilität auf einem guten Weg sei und mit bereits eingeleiteten Maßnahmen wie der intelligenten Verkehrssteuerung, dem Green City Plan und dem Radverkehrskonzept anderen Städten weit voraus. Auch die Wiederaufnahme des Schwebebahnbetriebs werde die Luftwerte verbessern. est

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