Ferien

Die Wuppertaler Freibadsaison ist eröffnet

Das Freibad Eckbusch ist vorbereitet, wenn das Sommerwetter zurückkehrt – seit gestern ist der Sprung ins kühle Nass möglich. Archivfoto: Stefan Fries
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Das Freibad Eckbusch ist vorbereitet, wenn das Sommerwetter zurückkehrt – seit Dienstag ist der Sprung ins kühle Nass möglich.

Nach dem Freibad Neuenhof können nun auch die Anlagen Eckbusch und Vohwinkel besucht werden

Von Eike Birkmeier

Wuppertal. Die Freibäder Vohwinkel und Eckbusch sind geöffnet: Die vereinsgeführten Einrichtungen starteten coronabedingt mit deutlicher Verspätung in die Saison. Die dortigen Helfer freuen sich aber zusammen mit den Besuchern darüber, dass aufgrund der sinkenden Inzidenzwerte in diesem Sommer überhaupt noch geschwommen werden kann.

Das Freibad Neuenhof ist bereits seit dem 26. Juni geöffnet.

Im Freibad Neuenhof sind bereits seit dem 26. Juni Badegäste außerhalb des Vereins zugelassen. „Bisher läuft alles reibungslos und wir sind zufrieden“, sagt Mischa Goeke, erster Vorsitzender des Betreibervereins SV Neuenhof. Maximal 600 Besucher seien im Freibad gleichzeitig zugelassen. „Dadurch, dass die Tickets bei uns vorab gebucht werden, gibt es keine längeren Wartezeiten“, berichtet Goeke. Jetzt müsse geschaut werden, wie die Resonanz bei den Kindern und Jugendlichen ausfällt.

„Damit haben wir schon im letzten Jahr gute Erfahrungen gemacht.“

Yannick Bartsch, Freibad Eckbusch, zur Online-Ticketbuchung

Diese haben während der Sommerferien in den städtischen Hallenbädern, im Bandwirkerbad Ronsdorf sowie in den Freibädern Neuenhof, Eckbusch und Vohwinkel freien Eintritt. Das Sport- und Bäderamt und die privaten Bäder setzen damit einen Ratsbeschluss. „Bei uns dürfen sich die Besucher auf dem Gelände verteilen und wir sind personell gut aufgestellt“, berichtet Mischa Goeke. Er ist optimistisch, dass keine Engpässe auftreten. Gleichwohl gebe es eine Security. „Wir hoffen natürlich, dass alles friedlich bleibt“, so der Vorsitzende.

Auch im Freibad Eckbusch ist die Stimmung positiv. „Wir haben in diesem Jahr eine digitale Techniküberwachung installiert, durch die Probleme schnell erkennbar sind“, sagt Yannick Bartsch vom Förderverein. Am Eckbusch ist ebenfalls eine Online-Buchung erforderlich. „Damit haben wir schon im letzten Jahr gute Erfahrungen gemacht“, so Bartsch. Die Höchstgrenze im Freibad liegt bei 250 Personen. Seit vier Wochen laufen hier die Vorbereitungen auf Hochtouren. „Durch die städtische Zusage bezüglich der Finanzierung von Ausfällen bis zu 25 000 Euro und die gleichzeitig sinkenden Inzidenzzahlen hatten wir endlich eine Perspektive“, erklärt der Fördervereinssprecher. Früher aufzumachen habe keinen Sinn ergeben, da die Liegewiese noch nicht freigegeben war. Zusammen mit den Geldern aus dem Feuerwehrtopf in Höhe von 15 000 Euro und den diesjährigen Einnahmen hofft das Freibad Eckbusch, mit einer schwarzen Null aus der Saison zu gehen.

Eine terminliche Punktlandung ist die Saisoneröffnung für das Freibad Vohwinkel. Neben den üblichen Vorbereitungen hatte den ehrenamtlichen Betreibern ein Riss in der Beckenfolie Sorgen gemacht. „Das Material ist wirklich auf die letzte Minute geliefert worden und nach einer langen Sonderschicht hält glücklicherweise alles“, berichtet Fördervereinsvorsitzender Torsten Langewiesche. Bis zu 300 Besucher gleichzeitig können nach seiner Aussage das Freibad nutzen. Die jüngste Ratsentscheidung zum freien Eintritt für Kinder und Jugendliche sieht Langewiesche kritisch, auch wenn es dafür eine finanzielle Kompensation durch die Stadt gibt. „Wir hatten schon im letzten Jahr durch die Pandemiebeschränkungen lange Schlangen vor dem Bad und das wird sich diesmal bei schönem Wetter noch verschärfen.“ Damit die Situation nicht außer Kontrolle gerät, habe die Stadt den Helfern eine Security zur Seite gestellt. Die Nutzung eines elektronischen Anmeldesystems sei nicht zu stemmen. „In unserem Kassenhaus arbeiten ehrenamtlich ältere Damen, die können das nicht leisten“, stellt Langewiesche klar. Sollte die Situation durch zu großen Besucherandrang zu eskalieren drohen, behalte man sich eine Schließung vor.

Hintergrund

Für die Freibäder Eckbusch und Neuenhof ist die Nutzung des Online-Ticketsystems verpflichtend, um die Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten und Warteschlangen zu vermeiden – auch für Kinder und Jugendliche bis 17 Jahren, für die der Eintritt kostenlos ist.

www.wuppertal-live.de

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