Freizeit

Das Laser-Duell im Dunkeln kann beginnen

Erik Kriskofski (l.) und Max Kirschnick testen die neue Laser-Arena.
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Erik Kriskofski (l.) und Max Kirschnick testen die neue Laser-Arena.

Solingen. Fabienne Betz und ihr Opa Paul Felten eröffneten in Solingen eine Spiel-Arena.

Von Isabel Ferreira de Castro

Jurassic Park, Ägypten oder der Weltraum: Viele verschiedene Themenwelten warten darauf, von Fans der sogenannten Lasertags (Laserspielzeugwaffen) an der Katternberger Straße in Solingen erkundet zu werden. Dort erwartet die Spieler auf 650 Quadratmetern ein Parcours, der mit verschiedenen Zielen ausgestattet ist, die es abzuschießen gilt. Mehrere Spieler treten einzeln oder in Teams gegeneinander an und schießen mit dem Phaser (ein Infrarotsignalgeber) verschiedene Objekte und gegnerische Spieler ab. Am Ende gewinnt, wer die meisten Punkte hat.

Eigentlich sollte die Arena bereits früher eröffnen, erklärt Fabienne Betz. Sie betreibt die Arena zusammen mit ihrem Opa Paul Felten. Aber nicht nur die Corona-Pandemie, auch die Bürokratie hätten den Prozess deutlich verlangsamt.

„Wenn man mehrere Runden spielt, ist man ziemlich ausgepowert.“

Erik Kriskofski

Um auszuprobieren, wie viel Spaß die Arena wirklich macht, haben Erik Kriskofski und sein Freund Max Kirschnick das neue Angebot getestet. Die beiden Teenager haben bereits in mehreren Arenen Lasertag gespielt und haben so schon ein gewisses Maß an Erfahrung.

In der Solinger Arena können sie sich über zwei Etagen verteilt bewegen und verschiedene Themenwelten entdecken. Dabei gibt es neben dem kleinen Dino mit seinen Dino-Eiern auch noch Welten wie Dschungel oder Westernstadt. Jede Themenwelt hat ihre eigene Dekoration, vom Totempfahl bis hin zu mit Graffiti besprühten Wänden, die in den schwächlich beleuchteten Räumen erst richtig zur Geltung kommen.

Lasertag scheint gut anzukommen, wie Fabienne Betz berichtet, vor allem bei Kindergeburtstagen: „Ich glaube, für die Kiddies ist das was ganz Cooles, Neues hier in Solingen. Wir haben auch ein spezielles Kindergeburtstagspaket, das haben jetzt auch schon sehr viele angefragt.“ Da zu der Lasertag-Ausrüstung neben einem Phaser auch eine knapp sechs Kilogramm schwere Weste gehört, empfiehlt Fabienne Betz ein Mindestalter der Spieler von sechs oder sieben Jahren. Ihr Merksatz lautet: „Wenn ein Kind einen Schultornister aufhat und tragen kann, dann kann es auch ohne Probleme so eine Weste tragen.“

Dass es sich bei den Räumen um eine ehemalige Spielhalle handelt, ist nicht mehr zu erkennen. „Mein Opa hat sozusagen zukunftsorientiert geschaut, was man anderes daraus machen kann, da Spielhallen irgendwann aussterben werden. Deswegen hatte er die Idee, das zum Lasertag umzubauen“, erklärt Fabienne Betz.

Nach gut 15 Minuten ist das Spiel vorbei und Erik Kriskofski und Max Kirschnick brauchen erst einmal eine Erfrischung. „Ich finde, das hat ziemlich viel Spaß gemacht. War auch lang genug. Wenn man mehrere Runden spielt, ist man danach bestimmt auch ziemlich ausgepowert“, schlussfolgert Erik. Dabei sind die verschiedenen Themenbereiche allerdings nicht viel beachtet worden, wie Erik zugibt: „Ich habe mir gar nicht alles gemerkt, ich habe eigentlich nur auf das Spiel geachtet.“

Das Fazit der beiden fällt am Ende mehr als gut aus. „Also ich würde es jetzt auf einer Skala von eins bis zehn mit 9.5 bewerten“, sagt Max.

Einziger Mangel: dass er verloren hat. Erik hingegen gibt der Laser-Arena zehn von zehn Punkten. Auf die Frage, ob die beiden noch einmal wiederkommen würden, antworten sie einstimmig mit „Ja“.

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