Coronafall nach Sitzung mit 42 Leuten

Nach Sitzung

Wuppertal Nach der Sitzung des Wuppertaler Verkehrsausschusses am Dienstag wurde ein Teilnehmer der Sitzung positiv auf das Coronavirus getestet. Die Person saß während der rund zweieinhalbstündigen Sitzung im Ratssaal und hatte auch Redebeiträge. Das teilte die Stadt Wuppertal in einem Schreiben an alle Teilnehmer der Sitzung mit – 16 stimmberechtigte Politiker, sachkundige Einwohner und Bürger, Verwaltungsvertreter sowie Gäste, insgesamt 42 Personen. Sie dürfen sich jetzt auf Kosten der Stadt beim Gesundheitsamt oder an anderen Teststellen auf Corona testen lassen.

Die Stadt Wuppertal weist darauf hin, dass ein Test erst ab Montag sinnvoll ist, da sich das Virus vorher nicht ausreichend vermehrt haben kann. Die Betroffenen sollen jetzt „im Sinne der Pandemiebekämpfung und zum Schutz Anderer“ ihre Kontakte „nach Möglichkeit noch weiter reduzieren“.

Dass Gremiensitzungen – bislang rund 20 in diesem Jahr – im andauernden Lockdown überhaupt als Präsenzveranstaltung stattfanden und weiter stattfinden, war von Anfang an umstritten. Oberbürgermeister Uwe Schneidewind erklärte: „Diese Situation macht das aktuelle Spannungsfeld deutlich.“ Man müsse Kontakte reduzieren, „aber wir haben auch eine gewaltige Liste an Beschlüssen auf der Liste, die nur in Präsenzsitzungen gefasst werden können.“ Leider seien Beschlüsse in Digitalsitzungen noch nicht erlaubt. „Wir müssen einen guten Weg finden.“

Stadtdirektor Johannes Slawig betont, die Vorgaben – etwa zu Abständen – seien eingehalten worden. Es hätten auch alle Masken getragen.

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