CDU: Ex-OB Jung wirbt für Schneidewind

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Uwe Schneidewind hat immer mehr prominente Fürsprecher in der CDU. Foto: Alois Müller

Wuppertaler Initiative unterstützt Kandidatur.

Wuppertal. Die Suche eines Oberbürgermeister-Kandidaten droht für die Wuppertaler CDU zur Zerreißprobe zu werden. Nun versammeln sich Mitglieder um Alt-Oberbürgermeister Peter Jung, die eine Kandidatur von Uwe Schneidewind unterstützen – den grünen Präsidenten des Wuppertal Instituts. Er habe das Zeug, Wuppertal voranzubringen. Zu den Unterzeichnern des Aufrufs zählen der ehemalige Parteivorsitzende der CDU, Hermann-Josef Richter, und die Vorsitzende der Jungen Union, Caroline Lünenschloss.

Damit stellen sie sich gegen Parteichef Matthias Nocke. Dass seine Ehefrau als mögliche Kandidatin im Rennen war, war früh durchgestochen worden – und ihre Kandidatur damit quasi unmöglich geworden. Damit setzen sich parteiinterne Querelen fort.

In der Frage, wer als Gegenkandidat zum amtierenden OB Andreas Mucke (SPD) antreten soll, gibt es zahlreiche Befürworter eines gemeinsamen Kandidaten mit den Grünen. Auch die Gruppe um Alt-Oberbürgermeister Peter Jung ist von den Qualitäten Uwe Schneidewinds überzeugt: Er habe Eigenschaften, die für eine zukunftsfähige Politik für Wuppertal gebraucht würden. Er ist seit acht Jahren Präsident des Wuppertal Instituts. Die Denkfabrik beschäftigt sich mit Umwelt- und Klimathemen und damit, wie Stadtgesellschaften sich verändern.

Jung: Schneidewind ist kompetent, sympathisch, trifft Nerv der Jugend

In seiner Eigenschaft als Präsident und Mitglied des Club of Rome, der sich auf höchster wissenschaftlicher Ebene mit einer nachhaltigen Zukunft für die Menschheit befasst, ist Schneidewind international vernetzt. Er sei kompetent, sympathisch, pragmatisch zupackend, führungsstark und könne zuhören. „Er trifft den Nerv der Jugend und spricht ihre Sprache, ohne sich anzubiedern.“ ll/red

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