Eschbachstraße

Burg: Umbau bringt weitere Sperrungen

Nach dem Umbau der Eschbachstraße sollen Fußgänger mehr Platz in Unterburg haben.

UNTERBURG Die Eschbachstraße wird ab dem kommenden Sommer umgestaltet. Das dauert bis Ende 2019.

Von Andreas Tews

Die aktuelle Vollsperrung in Unterburg soll im Juli aufgehoben werden. Überstanden sind die baustellenbedingten Verkehrsbehinderungen damit aber noch nicht. Bis Ende 2019 wird der aufwendige Umbau der Eschbachstraße Vollsperrungen mit sich bringen. Um die Baustelle so kurz wie möglich zu halten, werden die Straßenbauarbeiten parallel mit dem restlichen Umbau des Hochwasserschutzes erfolgen, heißt es in einer Mitteilung des Solinger Rathauses.

Die Eschbachstraße ist derzeit montags bis freitags tagsüber wegen der Arbeiten am Hochwasserschutz gesperrt. Der Eschbach wird im Ortsbereich tiefergelegt, mehrere Stützmauern am Ufer werden erneuert. Im Anschluss wird die Ortsdurchfahrt für knapp 2 Millionen Euro umgebaut. Das Ziel ist ein attraktiveres Erscheinungsbild der Ortsdurchfahrt. Fußgänger sollen mehr Platz auf der engen Eschbachstraße erhalten. Zugleich ist es aber das Ziel, den Verkehrsfluss nicht zu stören.

Die von der Stadtverwaltung, beteiligten Bürgern und der Politik befürwortete Variante sieht eine 250 Meter lange Engstelle mit einspuriger Verkehrsführung zwischen dem Bereich Wupperinsel/Müngstener Straße und dem Mühlendamm vor. Zumeist wird der Bürgersteig auf einem Niveau mit der Fahrbahn und nur durch Entwässerungsrinnen abgeteilt sein. Der jetzt veröffentlichte Zeitplan sieht einen Umbau der Eschbachstraße in zwei Schritten vor: Im Sommer, wenn die neue Stützwand an der Straße fertig ist, werden die Fahrbahn und die Gehwege zwischen der Einfahrt Mühlendamm und der Engstelle (Hausnummer 117) umgebaut. Zwischen der Solinger Straße und dem Mühlendamm wird ab März 2019 gearbeitet. Bis dahin soll die Durchfahrt acht Monate offenbleiben.

Mit einer dreimonatigen Vollsperrung müssen Autofahrer ab März 2019 zwischen Mühlendamm und ehemaliger Eisdiele rechnen. Von Juni an wird für weitere zwei Monate zwischen Eisdiele und Müngstener Straße gearbeitet. Auch dies könne nur unter Vollsperrung erfolgen. Ab September 2019 wird es für zwei bis drei Monate eine halbseitige Sperrung zwischen Müngstener- und Solinger Straße geben.

Am Ende wird am Ortsausgang nach Wermelskirchen gearbeitet

Zum Schluss wird einen Monat lang der Abschnitt an der Ortseinfahrt aus Richtung Remscheid und Wermelskirchen umgestaltet. Im November oder Dezember werde dort noch einmal eine einwöchige Vollsperrung nötig sein, kündigen die Fachleute an. Danach, so die Planung, können die Autofahrer in Burg und die Anwohner wieder mit baustellenfreien Zeiten rechnen.

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