Verkehr

Bund verstärkt den Lärmschutz an der A 46

Rund um die Brücke Westring in Wuppertal soll es neue Lärmschutzwände geben. Foto: Stefan Fries
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Rund um die Brücke Westring in Wuppertal soll es neue Lärmschutzwände geben.

Im Bereich Westring wird neuer Asphalt aufgebracht.

Von Martin Lindner

Wuppertal. Auf der A 46 wird 2021 fleißig gebaut. So wird in diesem Jahr unter anderem weiter am Streckenabschnitt zwischen dem Bauwerk Westring und dem Sonnborner Kreuz gearbeitet. An der Brücke Westring sind die Bauunternehmer voraussichtlich bis Oktober 2021 tätig. Das teilte Elmar Kok von der Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Rheinland, mit. „Bis voraussichtlich Mai dieses Jahres laufen zudem Arbeiten an der Entwässerung und an den Schutzeinrichtungen der Strecke in Fahrtrichtung Dortmund“, so Elmar Kok.

Ab Juni wird dann in Fahrtrichtung Düsseldorf am Streckenausbau, den Schutzeinrichtungen und an der Entwässerung gearbeitet. Im Jahr 2022 soll ab etwa April zwischen Wuppertal-Cronenberg und dem Westring lärmmindernder, offenporiger Asphalt aufgebracht werden. Der offenporige Asphalt weist einen hohen Anteil an zusammenhängenden Hohlräumen auf, durch die das Regenwasser besser abgeleitet werden kann. „Außerdem werden in diesem Jahr die Lärmschutzwände zwischen der Brücke über den Westring und der Fußgängerbrücke Elfenhang gebaut“, teilte Elmar Kok mit.

Auf und am Neubau der Brücke über den Westring wird voraussichtlich bis zum Herbst dieses Jahres gearbeitet werden. Zudem ist man weiter damit beschäftigt, das Bauwerk Wupperbrücke im Sonnborner Kreuz in Fahrtrichtung Düsseldorf zu verstärken. „Das ist nötig, damit während des geplanten Neubaus der Brücke der Verkehr in beiden Fahrtrichtungen auf der westlichen Seite der Brücke – das ist die Fahrtrichtung Düsseldorf – fahren kann“, führte Elmar Kok aus.

L 418/419 müssen in die Planungen einbezogen werden

Sedat Ugurman (SPD), Stadtverordneter für den Bezirk Loh-Unterbarmen und Vorsitzender des Verkehrsausschusses, erklärte, dass der Ausschuss regelmäßig über die Bauvorhaben auf den Straßen informiert werde. Er verdeutlichte, dass für ihn der Lärmschutz am Sonnborner Kreuz hohe Priorität genieße. „Wir möchten mehr, als gesetzlich vorgegeben ist“, bekräftigte Ugurman. Bei den Brücken sieht er viele Bauabschnitte, die die Wuppertaler in diesem Jahrzehnt begleiten werden.

Bereits im Oktober hatte Straßen NRW einen Planungsverzug hinsichtlich des Sonnborner Kreuzes eingeräumt – was unter anderem beim Bürgerverein Sonnborn-Zoo-Varresbeck Hoffnungen weckte, dass so die Chancen auf mehr Lärmschutz steigen.

Der „bestmögliche Lärmschutz“ sei immer noch das Ziel, hatte der Vereinsvorsitzende Bernd Udo Hindrichs betont. Die Lärmschutzlücke müsse geschlossen werden. Gemeinsam mit Klaus Schilling, Anwohner des Boltenbergs, hatte er zudem immer wieder darauf hingewiesen, dass die Planung der A 46 ganzheitlich in Zusammenhang mit der L 418/419 gesehen werden müsse.

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