Großaufgebot der Polizei

Nach Bombendrohung: Kein Bombenfund am Wuppertaler Landgericht

Die Polizei hat den Bereich um das Justizzentrum weiträumig abgesperrt.
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Die Polizei hat den Bereich um das Justizzentrum weiträumig abgesperrt.

Das gesamte Justizzentrum in Wuppertal wurde am Donnerstagmorgen wegen einer Bombendrohung geräumt. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz, um14.45 Uhr gab es Entwarnung. Die unterbrochenen Prozesse werden verschoben.

Wuppertal. Gegen 8.50 Uhr war eine Bombendrohung für das Landgericht bei der Feuerwehr eingegangen. Die Polizei sorgte dann dafür, dass alle Mitarbeiter und Besucher die Gerichtsgebäude verließen.

Insgesamt, so die Schätzung von Landgerichtssprecher Arnim Kolat, waren zwischen 300 und 500 Personen in dem Gebäudekomplex auf der Gerichtsinsel, in dem sich Landgericht, Amtsgericht und Arbeitsgericht befinden.

Wuppertal: Bombendrohung gegen Justizzentrum - Polizei mit Großaufgebot im Einsatz

Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort, sperrte die komplette Gerichtsinsel, Polizeiwagen verhinderten die Einfahrt von der B7 oder vom Hofkamp. Auch vor dem Wickülerpark standen Polizeiwagen. Beamte mit Sprengstoffspürhunden durchsuchten das Gebäude.

Die Schwebebahnstation war gesperrt, die Rolltore heruntergelassen. Die Schwebebahn fuhr an der Haltestelle durch. Auch die Kita Wuppergarten, ebenfalls auf der Gerichtsinsel, ist nach Angaben der Polizei evakuiert worden. Und Personen, die aus der Haft als Angeklagte oder Zeugen ins Gericht gebracht wurden, seien ebenfalls sicher aus dem Gebäude geholt worden.

Nach Bombendrohung: Unterbrochene Gerichtsprozesse werden verschoben

Ein Alarmton hatte die Menschen im Gebäude über die Gefahr informiert. Verhandlungen wurden unterbrochen, unter anderem Plädoyers abgebrochen. Die Mitarbeiter sammelten sich vor dem Berufskolleg Haspel, standen teils in Robe auf der Straße.

Die kleinen Cafés an der Haspeler Straße und der Bäcker im Wicküler Park bekamen viel Kundschaft. Gegen 11.30 Uhr wurde beschlossen, allen dienstfrei zu geben. Gerichtssprecher Kolat sagte, man könne den Mitarbeitern nicht zumuten, auf unbestimmte Zeit in der Kälte zu stehen.

Gegen 14.45 Uhr gab es Entwarnung: Die Hunde hatten keine Bombe gefunden. Die Sperrungen wurden aufgehoben. Einige Beamte blieben für weitere Ermittlungen vor Ort.

Die Kriminalpolizei wird die Ermittlungen nach dem Anrufer aufnehmen, erklärte Polizeisprecher Weiand. red

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