Tanztheater

Pina Bausch Zentrum: Bettina Milz bereitet die Bühne vor

Bettina Milz wechselt nach Wuppertal. Foto: Stadt Wuppertal
+
Bettina Milz wechselt nach Wuppertal.

Neue Koordinatorin steckt seit Jahren im Thema. Sie unterstützt den neuen Leiter Boris Charmatz.

Von Andreas Boller

Wuppertal. Der französische Choreograph und Tänzer Boris Charmatz wird im Sommer 2022 die Leitung des Wuppertaler Tanztheaters übernehmen. Mit Bettina Milz, die als Referatsleiterin für Theater und Tanz im Ministerium für Kultur in NRW seit Jahren intensiv mit den Planungen für das Pina Bausch Zentrum (PBZ) beschäftigt ist, wurde nun eine zweite Schlüsselposition besetzt. „Bettina Milz hat schon lange das Entstehen des Pina Bausch Zentrums begleitet und mit Herzblut unterstützt“, so Bürgermeisterin Liste Frinker (Grüne). Unter neun Bewerberinnen und Bewerbern war Bettina Milz von einer Findungskommission ausgewählt worden.

Dass die Personalsuche unter einem gewissen Zeitdruck stand, hatte zuvor Intendantin Bettina Wagner-Bergelt deutlich gemacht, die noch einmal als Kuratorin des dreitägigen Festivals „Pina Bausch Zentrum under con–struction underdogs and role models“, das vom 10. bis 12. Dezember stattfinden soll, eingesprungen war. Im kommenden Jahr wird das eine der Aufgaben von Bettina Milz sein, die bereits auf das Jahr 2023 hinwies, wenn das 50-jährige Bestehen des Tanztheaters mit einem internationalen Tanzfestival begangen werden soll.

Bettina Milz erläuterte, dass sie bereits seit zehn Jahren mit dem Projekt PBZ im NRW-Ministerium beschäftigt sei. Sie werde eine herausgehobene Position in der Projektstruktur einnehmen, kündigte Stadtdirektor Johannes Slawig an. Bettina Milz beschrieb eines ihrer wichtigsten Ziele so: „Ich hoffe, dass der smarteste Entwurf zum Tragen kommt und wir keine Kompromisse machen.“ Der Architektenwettbewerb ist in Vorbereitung, allerdings gibt es noch keinen Starttermin.

Bauphase kann frühestens 2025 beginnen

Der Beigeordnete Arno Minas machte deutlich, dass sich der Zeitablauf in diesem Punkt nicht beschleunigen lasse: „Fehler bei einer europaweiten Ausschreibung könnten uns in zweistelliger Millionenhöhe auf die Füße fallen.“ Da mit der Bauphase frühestens 2025 begonnen werden kann, muss die Zeit bis dahin mit den jährlichen Festivals „under construction“ überbrückt werden. Die Finanzierung ist über Landesmittel gesichert. Die Bedeutung dieser zeitweiligen Belebung des Schauspielhauses setzt Slawig hoch an. „Die Erwartungen in der Öffentlichkeit sind groß, es ist wichtig, dass wir zeigen, was das Pina Bausch Zentrum einmal sein soll“, so der Stadtdirektor.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Ikea: Staatsanwaltschaft geht von Brandstiftung aus
Ikea: Staatsanwaltschaft geht von Brandstiftung aus
Ikea: Staatsanwaltschaft geht von Brandstiftung aus
Fristlose Kündigung: Fahrer zeigen Taxizentrale Wuppertal an
Fristlose Kündigung: Fahrer zeigen Taxizentrale Wuppertal an
Fristlose Kündigung: Fahrer zeigen Taxizentrale Wuppertal an
Uni Wuppertal forscht zum Arbeiten bis 70
Uni Wuppertal forscht zum Arbeiten bis 70
Uni Wuppertal forscht zum Arbeiten bis 70
Neuer Werth wird 1,3 Millionen Euro teurer
Neuer Werth wird 1,3 Millionen Euro teurer
Neuer Werth wird 1,3 Millionen Euro teurer

Kommentare