Beliebte Radtrassen: Wuppertal hat das Potenzial für noch mehr

Die Reaktivierung weiterer Streckenabschnitte ist schwierig

Wuppertal -est- Nordbahntrasse, Schwarzbachtrasse, Sambatrasse und bald auch die Langerfeldtrasse: Wuppertal hat bereits einige stillgelegte Bahntrassen wieder als Fahrradweg reaktiviert. Und Potenziale gibt es noch reichlich. Das ergibt sich aus einer Antwort der Verwaltung auf eine Große Anfrage der Grünen. Eine hohe Priorität genießen demnach die Verlängerung des Tescher Stichs durch den Tunnel bis nach Hahnenfurth, die Hatzfeldtrasse und die Trasse der einstigen Ronsdorf-Müngstener Eisenbahn.

Allerdings, so schreibt die Stadt in ihrer Antwort, stehe die Realisierung dieser Trassen „bezüglich der finanziellen und personellen Ressourcen in Konkurrenz zu weiteren Infrastrukturprojekten, zum Beispiel der Talachse“.

Christoph Grothe von der IG Fahrradstadt erfreuen die Vorhaben: Die Verlängerung durch den Tunnel nach Hahnenfurth würde über die Nordbahntrasse die Verbindung in den Kreis Mettmann schaffen, etwa zum Panoramaradweg.

Zu den Trassen, die aus Sicht der Stadt entwickelt werden könnten, zählt auch die Strecke der ehemaligen Ronsdorf-Müngstener Eisenbahn. Schon in den 1980er Jahren hatte die Stadt Wuppertal die Wiederbelebung als Radweg ins Spiel gebracht.

Die Stadt hat sich auf die Anfrage hin noch andere Trassen angeschaut. Eine „moderate“ Priorität genießt demnach die Trasse der Wuppertalbahn von Rauental nach Beyenburg. Diese sei aber auch zum Teil in das Projekt „Radweg Oberes Tal der Wupper“ integriert, erklärt Planer Rainer Widmann. Da sei die Stadt Radevormwald im Zuge ihrer Regionale-Planung federführend. Eher niedrig angesiedelt in der Priorität ist dagegen zum Beispiel die Verlängerung der Nordbahntrasse nach Schwelm.

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