Wohnungsprobleme

Am Arrenberg sollen bald Studenten wohnen

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An der Simonsstraße soll gebaut werden. Am Arrenberg wartet man, dass etwas passiert. 

WUPPERTAL An der Simonsstraße soll der Bau im Oktober beginnen.

Von Friedemann Bräuer

Die Wohnungsprobleme der Studenten in Wuppertal an der Bergischen Universität werden in absehbarer Zeit zumindest ein wenig gelindert. Das verspricht jedenfalls das derzeit im Bau befindliche Projekt an der Lahnstraße, wo an der ehemaligen Außenstelle des Finanzamtes 224 Wohnungen entstehen und laut Stefan Warmuth vom Kölner Investor „Prime Value Invest“ bis zum Ende des bald beginnenden Wintersemesters fertiggestellt werden sollen. Zusätzlich zur ehemaligen Außenstelle des Finanzamtes wird ein Gebäudeteil auf dem Eckgrundstück zur Weidenstraße sowie ein zweigeschossiger Neubau hinter dem ehemaligen Finanzamt errichtet.

Auf dem Gelände der ehemaligen Schrottimmobilie an der Simonsstraße 51 sind weitere 36 Wohnungen geplant, und im Quartier und bei „Aufbruch am Arrenberg“ wartet man ungeduldig auf den Baubeginn. Der ist jedoch, wie man hört, von der Sicherung des Hanges abhängig, und die bereitet dem vor 20 Jahren von Luizhao Cai gegründeten Leverkusener Investor GBL Immobilienbau GmbH offensichtlich noch einige Schwierigkeiten. Doch wie sowohl Bauingenieur Zhe Xu, der operative Geschäftsführer der GLB, wie auch der mit dem Projekt betraute Architekt Öner Ünal übereinstimmend verlauten lassen, hofft man, Anfang Oktober mit dem Bau beginnen zu können.

Fertigbau-Elemente zum schnellen Bauen verwendet

Das vorherige Gebäude war jahrelang ein Schandfleck, wurde von der Stadt als Schrottimmobilie geführt. Geplant sind jetzt Ein- bis Zweizimmerwohnungen, aber auch größere Einheiten, die auch an Familien vermietet werden können.

Erheblich hoffnungsfroher sieht es jetzt an der Lahnstraße aus, wo die Einheiten ausschließlich für Studierende bestimmt sind. Nach vorausgegangenen Abbruch- und Entkernungsarbeiten wurde im März mit dem Bau des Projekts begonnen. „Um die Bautätigkeit zu beschleunigen, haben wir Fertigbau-Elemente verwendet“, so Stefan Warmuth von Prime Value Invest, für die es das erste Projekt in Wuppertal ist. „In den 224 Wohneinheiten sind 80 Wohnungen vorgesehen, die auch WG-tauglich sind und zwei bis drei Studierenden Platz bieten.“ Mit den Parkplätzen sieht es bei lediglich 27 ein wenig spärlich aus. „Aber, zu dem Projekt gehört ein großes Fahrradparkhaus mit 120 Stellplätzen für die Studierenden“, versichert Warmuth.

Das Investitionsvolumen für den Bau liegt bei etwa zwölf Millionen Euro.

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