Angeklagte wollen gestehen

Marihuana-Anbau

Haan/Wuppertal -dilo- In einem Prozess um systematischen Marihuana-Anbau in einer ehemaligen Industriehalle im Haaner Gewerbegebiet an der Rheinischen Straße haben die beiden Angeklagten Geständnisse angekündigt.

Vor dem Landgericht Wuppertal muss sich ein 61 Jahre alter Mann als Hauptangeklagter verantworten. Er soll zum Zeitpunkt der Festnahme untergetaucht an einer Adresse in Duisburg gelebt haben. Ein 32 Jahre alter Mann mit Wohnsitz in Neuss soll Vermieter gewesen sein und Beihilfe geleistet haben. Zur Festnahme des Hauptangeklagten und zur Durchsuchung der Halle kam es am 16. Dezember 2020.

Laut Staatsanwaltschaft hat sich der 61-Jährige mindestens ab Juni 2020 in Haan betätigt: Er habe die Halle zum vergleichsweise geringen Preis von 3000 Euro pro Monat angemietet, ausgebaut und mit Lichtquellen und Bewässerungssystem ausgestattet. Bei der Durchsuchung hätten die Beamten 1007 Pflanzen in der Wachstumsphase festgestellt, bei noch geringem Wirkstoffgehalt. Die Drogen hätten bei diesem Stand für durchschnittlich 10 000 Portionen gereicht.

Ab Januar 2021 hätten die Angeklagten die Anbaufläche in der Halle verdoppeln wollen. Das Ziel sei monatliche Ernte gewesen. Dazu kam es wegen der Festnahmen nicht mehr.

Das Gericht gibt den Angeklagten im kommenden Termin Gelegenheit für eigene Angaben, voraussichtlich am 29. Juni. Ein zunächst vorgesehener, früherer Termin fiel wegen einer Erkrankung aus.

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