Ausbildungsmesse

45 Anbieter stimmen Jugendliche auf Arbeit ein

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3. Ausbildungsmesse: Am Stand der Tischlerei Paas entstanden kleine Kästchen für Stifte. 

BURSCHEID 3. Ausbildungsmesse im Megafon: Künftige Azubis wollten jede Menge über Berufe und Chancen wissen.

Von Ursula Hellmann

Dritte Ausbildungsmesse im Megafon – und am Samstagvormittag warteten schon seit 9.30 Uhr etwa fünfzig Jugendliche darauf, dass die Türen sich öffneten. Seit Anfang der Woche waren die 45 Anbieter fleißig, hatten ihre Stände hergerichtet und attraktiv ausgestattet. Das Sortiment der Branchen richtet sich auch nach den Wünschen, die durch Umfragen in Schulen und Einrichtungen erhoben wird. So hat der Bereich Gesundheitswesen deutlich seine Präsenz erhöht.

Informationsfachleute versuchten, alle Fragen der jugendlichen Interessenten umfassend zu beantworten. Neben aller positiven Beschreibung der einzelnen Berufe kam natürlich zur Sprache, auf welche schulischen Kenntnisse jeweils aufgebaut werden kann. Die Messe hat sich mit ihrer praxisnahen Darstellung und Beratung als gute Ergänzung zu den sporadischen theoretischen Bemühungen in den Klassen bewährt. Mit allen Fragen rund um die Berufswahl bekommen Jugendliche und ihre Eltern Hilfe bei kommunalen Stellen auf Stadt- und Kreis-Ebene, ergänzt durch deren gute Vernetzung mit der katholischen Jugendagentur. Die letztere unterhält auch im Megafon weitere Beratungen für Migrationsbetroffene und andere Ausbildungsdetails bereit.

Ein wichtiges Zwischenglied für fremdsprachlich geprägte junge Leute war im Megafon Omir Barram (24). Gebürtig in Nord-Syrien, lebt er seit etwa vier Jahren in Burscheid, ist Azubi für Elektrotechnik in Köln und war an diesem Samstag voll beschäftigt mit seinen Hinweisen in arabischer Sprache. Es fällt ihm nicht schwer, spontan Kontakt zu knüpfen. Sein freundliches Lächeln signalisiert sofort Hilfsbereitschaft. Findet er zwischen den vorgeprägten Kulturen der Arbeitswilligen und der deutschen Berufsauffassung keine Barriere? Barram: „Wer arbeiten und sich in diesem Land eine Zukunft aufbauen möchte, setzt Prioritäten.“

3D-Drucker spucken Büsten aus – wie von Röntgen

Unter den breitgefächerten Ausbildungs-Sparten gab es auch zukunftsträchtige Produktionsanlagen zu bestaunen. 3D-Drucker modernster Bauart mit Probeexemplaren ihrer Kunst wie einer Büste von Wilhelm Conrad Röntgen.

Mehrere IT-Technik-Unternehmen stellen Ausbildungsplätze zur Verfügung, so die MemoTech Wermelskirchen. Was von den Repräsentanten der Deutsche Bundeswehr an Fortbildungsmöglichkeiten gezeigt wurde, geht über den Dienst an der Waffe weit hinaus.

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