Umbau ist abgeschlossen

Am Freitag hat das Hotel Premier Inn eröffnet

Das Ninety Nine ist Geschichte, am Freitag eröffnete das Hotel Premier Inn in der ehemaligen Dresdner Bank am Kasinokreisel. Foto: Andreas Fischer
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Das Ninety Nine ist Geschichte, am Freitag eröffnete das Hotel Premier Inn in der ehemaligen Dresdner Bank am Kasinokreisel.

Wuppertal. Nachfolger des Ninety Nine setzt auch auf Tourismus.

Der Umbau ist abgeschlossen: Am Freitag eröffnete das Hotel Premier Inn als Nachfolger des Ninety Nine Hotels am Kasinokreisel – mitten in der gerade für die Gastro und Übernachtungsbranche extrem schwierigen Pandemielage. Angesichts der Auflagen können in den 99 Zimmern zunächst deshalb nur Geschäftsreisende nächtigen. Diese steuern erfahrungsgemäß häufig auch das schnell erreichbare Düsseldorf an, heißt es vom neuen Betreiber. „Wenn Aufenthalte wieder uneingeschränkt möglich sind, rechnen wir zudem mit zahlreichen Freizeitreisenden“, sagt Inge Van Ooteghem, Chief Operating Officer (COO) von Premier Inn Deutschland.

Denn das Bergische Land sei für Touristen ein attraktives Ziel. „Gerade in einer Zeit, in der Inlandsreisen wachsende Beliebtheit erfahren, sind zwei solcher Nachfrage-Standbeine ein wichtiges Qualitätsmerkmal für einen Hotelstandort.“ Die Zimmerpreise fangen laut Homepage bei 49 Euro an, versprochen wird „Premium-Qualität zu Economy-Preisen“.

Nach zwei Jahren Umbau ist Premier Inn nun Pächter

Die Immobilie selbst bleibt weiterhin im Besitz der Wuppertaler-Dortmunder Projektgesellschaft Neumarktstraße 48-52. Die hatte das lange leerstehende Gebäude, das viele Wuppertaler noch als Dresdner Bank kennen, zwei Jahre lang umgebaut. Das Premier Inn ist nur Pächter. Der Vormieter, die Hamburger Centro Group, hatte mit dem Ninety Nine Hotel, eigentlich große Pläne und einen langfristigen Vertrag. Wuppertal war 2019 sogar als Ort für den Marken-Launch gewählt worden, das Konzept im Dschungel-Style hatte auch in der Branche für Aufsehen gesorgt. Der Start sei auch sehr gut verlaufen, hieß es zuletzt noch auf Anfrage - doch dann kam Corona und die Entscheidung, sich von einigen Hotels zu trennen.

Die Hauptsache sei, dass es am Standort weiter geht, betont Bezirksbürgermeister Thomas Kring (SPD). „Darüber bin ich froh. Das ist an dem Standort gut platziert.“ Er ermuntere den Betreiber, auf touristische Übernachtungen zu setzen, wenn sie wieder erlaubt sind. „Das Bergische Land ist einfach reizvoll, da bin ich selbst schon immer begeistert von.“

Insgesamt 13 Häuser der Centro Group wurden durch Premier Inn, die zum traditionsreichen britischen Hospitality-Unternehmen Whitbread PLC mit über 800 Hotels und rund 80 000 Zimmern gehören, übernommen, davon sechs bereits bestehende Häuser. Diese werden nach dem Wuppertal-Auftakt nun nach und nach unter neuem Namen wiedereröffnen. „Wuppertal stand von Beginn unserer Deutschland-Expansion auf der Liste potenzieller Standorte“, erläutert Van Ooteghem: „Und als diese zentrale und verkehrsgünstige Citylage verfügbar war, passte diese hervorragend in unser wachsendes Portfolio. Solche guten Standorte sind normalerweise rar.“

Stefan Bußfeld, Geschäftsführer des Eigentümers der Hotelimmobilie, der Projektgesellschaft Neumarktstraße 48-52, freut sich über die neue Partnerschaft. Er sieht „es als eine eindrucksvolle Bestätigung unseres Immobilien-Konzeptes für diesen Standort. Diese Ansiedlung ist für die ganze Stadt von erheblicher Bedeutung und ein wichtiger Grundpfeiler für die Zukunft der City von Wuppertal-Elberfeld. -est-

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