Erinnerungskultur

Alte Synagoge feiert ihr 25-Jähriges

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Die Begegnungsstätte Alte Synagoge. 

WUPPERTAL Begegnungsstätte wurde am 15. April 1994 eröffnet.

Vor 25 Jahren, am 15. April 1994, wurde die Begegnungsstätte Alte Synagoge durch Ansprachen von Ignaz Bubis, Präsident des Zentralrats der Juden, und Johannes Rau, Ministerpräsident des Landes, eröffnet. Das neue Gebäude mit seiner künstlerischen Formensprache war auf einem Teil des Grundstücks errichtet worden, auf dem vormals die Elberfelder Synagoge gestanden hatte. Nationalsozialisten hatten sie, wie auch die prächtige Barmer Synagoge, in der Nacht zum 10. November 1938 in Brand gesteckt, geschändet und geplündert.

Es dauerte fast 50 Jahre, bis mit der Begegnungsstätte ein Ort geschaffen war, der über dieses Verbrechen, dem schlimmere folgten, informieren sollte. Heute ist die Begegnungsstätte ein Lernort, eine wichtige Bildungs- und Kultureinrichtung der Stadt Wuppertal und ein modernes jüdisches Museum im Bergischen Land.

Einen offiziellen Festakt zum 25-jährigen Bestehen wird es am Sonntag, 5. Mai, geben. Am eigentlichen Jahrestag der Eröffnung lädt die Leiterin der Begegnungsstätte, Dr. Ulrike Schrader, zu einer Führung ein. Eintritt 3 Euro. red

alte-synagoge-wuppertal.de

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