Aktion Meta Licht wird durch eine Windkraftanlage komplettiert

Uni-Rektor Prof. Lambert T. Koch (links) informierte sich am Dienstag bei Projektleiter Maximilian Ahr über den Stand des Aufbaus der neuen Windkraftanlage.
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Uni-Rektor Prof. Lambert T. Koch (links) informierte sich am Dienstag bei Projektleiter Maximilian Ahr über den Stand des Aufbaus der neuen Windkraftanlage.

Wuppertal. Seit dem 22. Oktober leuchtet die Installation Meta Licht der Bergischen Universität über der Stadt. Die dafür erforderliche Energie sollen schon bald drei Windräder erzeugen, die auf dem Campus Grifflenberg errichtet werden. 900 Lichtleisten lassen die Türme der Bergischen Universität seit dem Herbst jeweils nach Einbruch der Dunkelheit in 6000 Varianten erstrahlen.

Das Konzept für das 950.000 Euro teure Kunstprojekt, das von Sponsoren finanziert wird, stammt von Mischa Kuball, Professor an der Kölner Kunsthochschule für Medien.

Drei vertikale Windräderdrehen sich für Meta Licht

Meta Licht ist ein Geschenk privater Förderer zum 40-jährigen Bestehen der Hochschule. Zu den Gratulanten zählen auch die Wuppertaler Stadtwerke (WSW), die mit ihrem Partner GDF Suez Energie Deutschland die drei innovativen Windräder in Betrieb nehmen werden.

"Die Windmessungen haben ergeben, dass der Standort zwischen dem Rektorat und dem Gebäude A gut geeignet ist. Da wir vertikal drehende Windräder verwenden, dürfte die Lärmbelastung dort minimal sein. Vertikale Windräder eignen sich speziell für Wohngebiete", erklärt Maximilian Ahr, Projektleiter bei den WSW.

"Wir wollen ein weithin sichtbares Symbol setzen und demonstrieren, dass sich an der Bergischen Universität im Hinblick auf erneuerbare Energie einiges tut. Mir ist es wichtig, dass diese Windräder mehr Energie produzieren, als für die Beleuchtungsaktion benötigt wird", erklärt Lambert T. Koch, Rektor der Bergischen Universität.

Auf den drei 14 Meter hohen Masten drehen sich nach der Fertigstellung acht Meter lange Flügelräder. Zwischen 30 000 und 45 000 Kilowattstunden sollen die Windräder pro Jahr produzieren - je nach Windaufkommen.

Zum Vergleich: Ein Haushalt mit vier Personen verbraucht im Jahr etwa 3500 bis 4000 Kilowattstunden.

Der zu erwartende Energie-Überschuss der Windkraftanlage fließt über das interne Stromnetz auch in die Versorgung des Campus Grifflenberg ein.

ALTERNATIVE Auch über eine Solaranlage hätte der benötigte Strom bereitgestellt werden können. Nach Einschätzung von Maximilian Ahr sind die Voraussetzungen für Solarenergie und Windenergie im Bergischen Land etwa gleich gut.

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