Zweite Auflage

Afrital-Festival: Zwei Tage Kultur im Freibad Mirke

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Samson Kidane wird im Freibad auftreten.

WUPPERTAL Nach der erfolgreichen Premiere 2018 steigt am 25. und 26. Mai die zweite Auflage in Wuppertal.

Von Manuel Praest

Afrital wächst. Nach der eintägigen Premiere im vergangenen Jahr steigt das Afrika-Kulturfestival diesmal an zwei Tagen. Gastgeber am 25. und 26. Mai ist erneut das Freibad Mirke. „Das war unser Trumpf im vergangenen Jahr“, erinnert sich Veranstalter Frank Oliver Manss gerne. „Unterm Strich hatten wir mit allem Glück.“ Das Festival sei so gut angekommen, dass schnell festgestanden habe: „Wir machen das noch mal.“

Dass es diesmal über zwei Tage geht, bringe den Vorteil, dass die Mitwirkenden, die von weiter herkommen, in der Mirke campieren können. „Dafür bietet sich der Ort einfach an“, sagt Manss, der in Remscheid die Booking-Agentur Fomjam-Music betreibt. Einen Kritikpunkt habe es nach der Premiere gegeben: 15 Euro Eintritt empfanden einige Besucher als zu viel. Die 15 Euro bleiben zwar, wie Manss erklärt, aber sie gelten nun für beide Tage.

Was wird es geben? Natürlich wieder viel Musik. Einige Künstler haben schon zugesagt, darunter Samson Kidane. Der Sänger und Songwriter, geboren in Asmara (Eritrea), lebt seit 1984 in Deutschland. Er singt in seiner Landessprache, die Tigrinya heißt, und spielt auf seinem Nationalinstrument, der Krar.

Dass 2018 keine Frau dabei war, war ein Zufall

Mit Teningbe Diawara aus Sierra Leone steht erstmals eine Frau bei Afrital auf der Bühne. „Das war 2018 ein Zufall, dass wir keine Frau dabei hatten, aber wir wollten das natürlich ändern“, erklärt Manss. Diawarra möchte mit ihrer Musik und ihren Songs über ihre Welt erzählen, über Frauen, über Beziehungen, über Afrika und das alles über tanzbare afrikanische Rhythmen.

Dazu können sich erneut mit Afrika verbundene Initiativen und Vereine in der Mirke präsentieren. Es gibt einige Workshops, Ausstellungen, eine After-Show-Party sowie einen Extra-Bereich für Kinder.

Das genaue Programm ist noch in Arbeit. Viele Teilnehmer aus dem Vorjahr haben sich bereits angemeldet, sagt Manss. Auch die Kooperationspartner seien wieder dabei.

Bezirksbürgermeisterin Gabriela Ebert ist schon gespannt auf die Neuauflage. „Das hat Spaß gemacht und war eine richtig tolle Veranstaltung“, denkt sie ans vergangene Jahr zurück, wo sie mit ihrem Mann Wolfgang, der den Förderverein Baragwanath (Südafrika) gegründet hat, selbst einen Stand im Freibad hatte. Tatkräftig unterstützen werden Heiner Mokroß und sein Team vom Förderverein Pro Mirke die Organisatoren.

Wer beim Festival mitmachen will, kann sich direkt an Organisator Manss wenden. Entweder per E-Mail oder über die Facebook-Seite.

info@fomjam-music.com; http://t1p.de/5r0d

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