111 Orte für Kinder in und um Düsseldorf

Stadtführer zeigt familienfreundliche Ecken

Von Stephan Eppinger

Düsseldorf In Düsseldorf ist eigentlich immer etwas los – die Landeshauptstadt bietet auch Kindern und ihren Familien viele Möglichkeiten und tolle Spielwiesen, die auf jeden Fall einen Ausflug wert sein sollten. Aktuell ist das wegen der Corona-Pandemie zwar ziemlich schwierig, aber zu Hause kann man trotzdem Pläne für die Zeit nach dem strengen Lockdown schmieden und Vorfreude ist bekanntermaßen die größte Freude.

Ein guter Helfer für solche Pläne ist der neue Stadtführer für Familien „111 Orte für Kinder in und um Düsseldorf, die man gesehen haben muss“, der beim Emons-Verlag erschienen ist. Die Autoren Martin Berke und Nina Fandler haben das mit ihren eigenen Kindern auch schon ausprobiert und geben jetzt Tipps, wie man am besten seine Zeit in Düsseldorf verbringen kann. Wer hat schon mal einem Cadillac beim Verrosten zugesehen und wer hat schon mal einen Hinkelstein berührt? Das Duo verrät, wo und wie das möglich ist.

Ein Besuch geht zum Beispiel zum NRW-Landtag mit seinen Kreissegmenten. Am südwestlichen Ende des Komplexes liegt das „Amphitheater“, dessen Spielfläche in Form eines Spinnennetzes gepflastert ist. Wenn man sich ins Zentrum stellt, funktioniert die halbkreisförmige Fensterwand der Landtagskantine als Schallverstärker, was Kinder für spontane Krach- und Lachdarbietungen gut nutzen können.

Im U-Bahnhof Heinrich-Heine-Straße gibt es nicht nur die wohl längste Rolltreppe Düsseldorfs, sondern auch den „Archeopoint“, das kleine Archäologie-Museum für zwischendurch. Bei den Bauarbeiten zur neuen Wehrhahn-Linie hat man unter anderem 226 alte Senftöpfe und einem eiszeitlichen Mammutstoßzahn ausgegraben. Der ist 1,20 Meter lang und 34 Kilo schwer – zu sehen gibt es ihn als Kopie dort, wo die Rolltreppe in Richtung Cornelius-Platz führt.

Pyramide zeigt Energieverbrauch und lädt zum Balancieren ein

Ein kleines Mysterium am Rheinufer unweit des Landtages ist die Energiepyramide. Sie besteht aus vier konzentrischen Stahlrohrkreisen, die markieren, was Düsseldorf in der letzten Stunde an Wasser, Strom, Erdgas und Fernwärme verbraucht hat. Von jedem der Kreise ragt ein Stahlrohr-Dreieck in die Höhe, dessen Winkelmaße exakt dem der Cheopspyramide entsprechen. Diese drehen sich unmerklich und stehen in jeder vollen Stunde im rechten Winkel zueinander. Natürlich eignet sich das Konstrukt auch gut zum Herumtollen oder Balancieren.

Martin Berke, Nina Fandler: 111 Orte für Kinder in und um Düsseldorf, die man gesehen haben muss, Emons-Verlag, 240 Seiten, 16,95 Euro.

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