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Mehr Freiheiten: Diese Reiseländer lockern ihre Corona-Regeln im Herbst

Während Deutschland sich für eine Corona-Welle im Herbst wappnet, wollen Reiseländer in Asien und auf der Arabischen Halbinsel ihre Regeln lockern.

In Deutschland sollen die Corona-Maßnahmen zum Herbst wieder verschärft werden. Allen voran ist eine Maskenpflicht im öffentlichen Personenfernverkehr vorgesehen – mit Ausnahme von Flugzeugen, wie die FDP verlangt. Außerdem haben Bundesländer die Möglichkeit, in weiteren Bereichen eine Maskenpflicht einzuführen. Viele andere Länder Europas hingegen planen aktuell keine verschärften Regeln für den Herbst. Manche Staaten lockern in den kommenden Wochen gar ihre Maßnahmen.

Japan

Japan übt mit seiner einzigartigen Pop-Kultur eine große Anziehung auf Touristen aus, doch auch die faszinierenden Tempel, Kaiserstädte und Metropolen sind einen Besuch wert. Wer mit einer Reise ins Land der aufgehenden Sonne liebäugelt, darf sich freuen: Seit dem 7. September müssen dreifach geimpfte Urlauber keinen PCR-Test mehr vor der Abreise machen, wie die Japanische Fremdenverkehrszentrale informiert. Zusätzlich wurde die Zahl der täglichen Einreisen von 20.000 auf 50.000 erhöht. Allerdings bedeutet das nicht, dass damit alle Einschränkungen aufgehoben sind. Eine Reise zum Inselstaat ist aktuell nämlich nur über einen Reiseveranstalter mit Partneragentur in Japan möglich. Dazu braucht es ein Visum, das bei den japanischen Generalkonsulaten oder der japanischen Botschaft beantragt wird. Individualreisenden bleibt damit die Einreise verwehrt.

Japan hat die Corona-Maßnahmen für die Einreise gelockert. Individualreise ziehen aber den Kürzeren.

Thailand

Vom 1. Oktober 2022 bis zum 31. März 2023 soll die Gültigkeit eines regulären Visums für ausländische Besucher 45 statt 30 Tage betragen, wie businesstraveller.de berichtet. Ein „Visa on arrival“ ist dann für 30 anstatt 15 Tage gültig. Außerdem will Thailand die Corona-Pandemie ab Oktober zu einer Endemie herabstufen.

Katar

Trotz vieler Debatten und Kritik wird Katar ab November der Schauplatz der nächsten Fußball-WM sein – was voraussichtlich auch zahlreiche Besucher ins Land locken wird. Einreisende müssen seit kurzem nur noch einen negativen Corona-Test bei der Einreise vorlegen. Dabei muss es sich entweder um einen PCR-Test handeln, der zum Zeitpunkt des Abfluges höchstens 48 Stunden alt ist, oder um einen Antigen-Schnelltest, der vor Abflug maximal 24 Stunden alt sein darf. Reisende müssen sich drei Tage vor der Ankunft in Katar außerdem vorab registrieren und die Corona-Tracking-App „Ehteraz“ installieren und aktivieren.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Wann greift die Reiserücktrittsversicherung? Bei Tod oder unerwarteter, schwerer Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Die Reiserücktrittsversicherung greift in der Regel auch, wenn eine unerwartete Impfunverträglichkeit auftritt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Bei einer Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität können valide Gründe für einen Reiserücktritt sein. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Bei einem Bruch von Prothesen oder einer unerwarteten Lockerung von Implantaten können Sie von der Reiserücktrittsversicherung Gebrauch machen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Bei einer Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage können Sie von einer Reise zurücktreten. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verschiebung des Termins nicht zustimmt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Wenn die Urlaubsvertretung eines Selbständigen ausfällt, zum Beispiel wegen Krankheit, dürfen Sie von der Reise zurücktreten. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Auch das gilt: Eine unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Auch ein unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark) sorgt dafür, dass die Reiserücktrittsversicherung greift. © dpa

Singapur

Singapur hat seine Einreise-Beschränkungen am 29. August größtenteils aufgehoben. Deutsche Staatsangehörige, die vollständig geimpft sind, und Kinder, die am oder nach dem 1. Januar 2010 geboren sind, müssen keine weiteren Einreise-Regeln mehr beachten. Für ungeimpfte Reisende gilt: Es muss ein negativer PCR- oder Antigen-Schnelltest vorgelegt werden, der zwei Tage vor Abflug erfolgt ist. Außerdem braucht es den Nachweis über eine Krankenversicherung mit einer Deckung in Höhe von 30.000 GSD sowie eine Gesundheitserklärung, die online vor der Reise ausgefüllt wurde, wie das Auswärtige Amt informiert.

Bhutan

Wer mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft wurde, darf laut businesstraveller.de ab dem 23. September wieder ohne Einreiseregeln nach Bhutan reisen. Das Impfzertifikat muss bei der Einreise in Englisch vorgelegt werden. Ungeimpfte müssen sich weiterhin in eine fünftägige Quarantäne begeben.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Cavan Images

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