Einreise-Regeln

Sommer-Urlaub 2021: Reisen ohne PCR-Test – in diesen Ländern ist es möglich

Viele Urlaubsländer fordern einen PCR-Test für die Einreise – manchen genügt aber auch ein Corona-Schnelltest. Welche das sind, erfahren Sie hier.

Wohin die Reise im Sommer-Urlaub geht, entscheiden nicht selten die Corona-Regeln, die bei der Einreise in die Wunschdestination gelten. Während zwar die verpflichtende Quarantäne in den meisten Ländern Europas mittlerweile entfallen ist*, braucht es in der Regel noch immer einen negativen Test – in der Regel ein PCR-Test, da dieser am verlässlichsten ist.

Urlaub mit Antigen-Schnelltest: Darum ist er bei Reisenden beliebter

Ein PCR-Test ist für viele Urlauber aber nicht attraktiv: Im Vergleich zum Antigen-Schnelltest dauert es länger, bis die Ergebnisse vorhanden sind, zudem kann er an deutschen Flughäfen zwischen 70 und über 180 Euro kosten. Nur bei den wenigsten Teststationen an Flughäfen gibt es ihn noch kostenlos. Antigen-Tests können hingegen vielerorts umsonst durchgeführt werden und die Ergebnisse sind in der Regel innerhalb einer Stunde vorhanden. Um den Urlaub also attraktiver zu gestalten, erlauben viele Länder die Einreise mittlerweile mit einem Antigen-Schnelltest.

Italien-Urlaub mit Antigen-Schnelltest – so funktioniert‘s

Für die Einreise nach Italien kann neben einem negativen PCR-Test auch ein Antigen-Schnelltest vorgelegt werden. Beide dürfen nicht älter als 48 Stunden sein. Kinder unter zwei Jahren sind ausgenommen. Einige Fluggesellschaften verlangen das negative Testergebnis schon beim Boarding. Zudem muss ein Online-Formular für die Einreise ausgefüllt werden.

Urlaub in Spanien: Das sind die Test-Regeln

Seit dem 7. Juni erlaubt Spanien die Einreise auch mit einem Antigen-Schnelltest, der frühestens 48 Stunden vor der Einreise vorzunehmen ist. Das negative Testergebnis muss den Vor- und Nachnamen des Reisenden, das Datum der Testabnahme, das angewandte Testverfahren, den Sitzstaat des Labors und das negative Testergebnis enthalten. Außerdem gültig ist ein negativer PCR-Test sowie ein Nachweis über eine vollständige Impfung oder eine Genesung.

Corona: Österreich erlaubt Einreise mit Antigen-Schnelltest

Der Antigen-Test darf bei der Einreise nach Österreich nicht älter als 48 Stunden sein. Ein PCR-Test darf bis zu 72 Stunden zurückliegen. Alternativ kann ein Nachweis einer Impfung – schon ab dem 22. Tag nach der ersten Dosis – oder ein Nachweis über eine durchgemachte Infektion vorgelegt werden. Zudem braucht es eine elektronische Registrierung.

Erfahren Sie hier: Sommer-Urlaub 2021: Diese Reiseziele sind quasi coronafrei.

Kroatien-Urlaub mit Antigen-Test möglich

Für die Einreise nach Kroatien kann sowohl ein negativer PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) als auch ein Antigen-Schnelltest (nicht älter als 48 Stunden) vorgelegt werden. Ein Nachweis über eine vollständige Impfung oder eine Genesung befreien von der Testpflicht.

Reisen nach Frankreich: Lockerungen in Aussicht

Seit dem 9. Juni ist die Einreise nach Frankreich auch mit einem negativen Antigen-Schnelltest erlaubt. Er darf nicht älter als 72 Stunden alt sein – dasselbe gilt für PCR-Tests. Der Test muss schon vor der Einreise vorliegen und darf nicht erst nach der Einreise nachgeholt werden. Ausnahmen gelten für Geimpfte und Genesene.

Türkei lockert Einreise-Regeln: Antigen-Schnelltest erlaubt

Wer in die Türkei reisen will, kann dies seit Kurzem auch mit einem negativen Antigen-Schnelltest, der maximal 48 Stunden alt ist. Alternativ ist auch der PCR-Test (maximal 72 Stunden alt) erlaubt. Außerdem sind ein Nachweis über eine vollständige Impfung oder über eine Genesung gültig. Zudem muss bei der Einreise ein elektronisches Formular ausgefüllt werden.

Bulgarien-Einreise: Das sind die aktuellen Regeln

Für die Einreise nach Bulgarien braucht es einen negativen PCR-Test, der maximal 72 Stunden alt ist, oder einen Antigen-Test, der maximal 42 Stunden alt ist. Der PCR- oder Antigen-Test kann bis zu 24 Stunden nach der Einreise nachgeholt werden. Bis zum Eintreffen des Ergebnisses müssen sich Betroffene in eine 10-tägige häusliche Quarantäne begeben. Von der Testpflicht befreit sind vollständige Geimpfte und Genesene mit entsprechendem Nachweis.

Auch interessant: Urlaub 2021: Italien, Österreich, Kroatien – RKI streicht zahlreiche Regionen von Risikogebiet-Liste.

Tschechien: Das gilt bei der Testpflicht

Deutsche dürfen aktuell mit einem negativen PCR- oder Antigen-Test einreisen. Der PCR-Test darf nicht älter als 72 Stunden und der Antigen-Test nicht älter als 48 Stunden sein. Das Testergebnis muss schriftlich mitgeführt werden. Die Einreise muss vorher online anzeigt werden. Von der Melde- und Testpflicht ausgenommen sind Geimpfte und Genesene.

Corona: Dänemark lockert Einreise-Regeln

Die Einreise von Deutschland nach Dänemark ist seit dem 5. Juni wieder ohne Quarantäne möglich. Es braucht allerdings einen negativen PCR- oder Antigen-Test. Beide dürfen maximal 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden sein. Für Geimpfte und Genesene gelten Ausnahmen. (fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Passend dazu: Einreise nach Dänemark für Deutsche jetzt ohne Quarantäne möglich.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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