Übersicht

Gelten noch Corona-Regeln für den Skiurlaub im Winter 2022/23?

Die nächste Wintersaison der Skigebiete rückt immer näher und damit auch die Frage, ob und welche Corona-Regeln gelten werden. Eine Übersicht.

Im letzten Winter mussten sich Skiurlauber erst durch eine Reihe von Corona-Maßnahmen lesen, bevor es an die Reiseplanung ging. Je nach Land – egal ob Deutschland, Österreich oder Schweiz – galten unterschiedliche Regeln, von Maskenpflicht über Abstandsregeln bis hin zu 2G oder 3G war alles dabei. In diesem Jahr könnte es in dieser Hinsicht entspannter werden. Zu beachten ist allerdings: Aufgrund der Energiekrise könnte das Skifahren in diesem Winter um einiges teurer werden.

Skifahren in Deutschland: Bisher keine Einschränkungen geplant

In der vergangenen Wintersaison galt ein Flickenteppich an Corona-Regeln in Deutschland: Während in den meisten Skigebieten die 3G-Regel galt, sorgte in Bayern eine 2G+-Regel für Seilbahnen für Entsetzen. Bisher müssen sich Skifans aber keine Gedanken um derartige Einschränkungen machen. Weder für Seilbahnen noch für Zahnradbahnen braucht es aktuell einen Nachweis über eine Impfung, Genesung oder Testung. Auch auf eine Maskenpflicht müssen Besucher in Seilbahnen oder Hotels nicht mehr achten. Die geplanten Corona-Regeln für den Herbst sehen allerdings vor, dass die Bundesländer je nach Infektionsgeschehen ihre Maßnahmen verschärfen dürfen – dann wäre eine Maskenpflicht in Innenräumen wieder denkbar. Den Start für die Skisaison in Deutschland läutet das Skigebiet Zugspitze im November ein.

Skifahren dürfte in diesem Winter mit weniger Corona-Einschränkungen behaftet sein als im Vorjahr.

Corona-Maßnahmen in Skigebieten Österreichs gelockert

Bereits seit August haben die Skigebiete Hintertuxer Gletscher im Zillertal und der Pilztaler Gletscher geöffnet. Für einen Skiurlaub in Österreich müssen Sie derzeit nicht viel beachten: Die Zutrittsbeschränkungen wurden aufgehoben und auch das Maskentragen in Seilbahnen ist keine Pflicht mehr – eine Empfehlung dafür besteht aber weiterhin in vielen Bergbahnen. Hotels und Restaurants können ohne Impf-, Genesenen- oder Testnachweise betreten werden. Auch die Einreise nach Österreich oder Rückkehr nach Deutschland ist ohne Corona-Beschränkungen möglich.

Schweiz: Keine Corona-Regeln beim Skifahren

In der Schweiz galten im letzten Jahr wohl die lockersten Corona-Regeln in den Alpenländern. Ein Skiurlaub war ohne 3G-Pflicht in geschlossenen Seilbahnen oder Skiliften möglich, einzig eine Maskenpflicht war vorgesehen. Auch in diesem Jahr brauchen Wintersportler sich über etwaige Corona-Maßnahmen nicht den Kopf zu zerbrechen. Es gilt keine Nachweispflicht für den Zutritt zu Innenräumen, wie Hotels oder Restaurants, und weder in Seilbahnen noch in öffentlichen Verkehrsmitteln gilt eine Maskenpflicht. Bei der Einreise in die Schweiz gibt es aktuell ebenfalls keine corona-bedingten Einschränkungen.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Wann greift die Reiserücktrittsversicherung? Bei Tod oder unerwarteter, schwerer Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Die Reiserücktrittsversicherung greift in der Regel auch, wenn eine unerwartete Impfunverträglichkeit auftritt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Bei einer Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität können valide Gründe für einen Reiserücktritt sein. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Bei einem Bruch von Prothesen oder einer unerwarteten Lockerung von Implantaten können Sie von der Reiserücktrittsversicherung Gebrauch machen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Bei einer Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage können Sie von einer Reise zurücktreten. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verschiebung des Termins nicht zustimmt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Wenn die Urlaubsvertretung eines Selbständigen ausfällt, zum Beispiel wegen Krankheit, dürfen Sie von der Reise zurücktreten. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Auch das gilt: Eine unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Auch ein unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark) sorgt dafür, dass die Reiserücktrittsversicherung greift. © dpa

Skifahren ohne Auflagen in Frankreich möglich

Anfang des Jahres hatte Frankreich noch mit explodierenden Corona-Infektionszahlen zu kämpfen, mittlerweile hat sich die Lage wieder beruhigt. Daher braucht es im Skiurlaub aktuell auch keinen 3G-Nachweis für den Zutritt zu Seilbahnen, die Maskenpflicht wurde ebenfalls abgeschafft. Überall, wo es voll wird, wird aber das Tragen eines Mundschutzes empfohlen. Wer in ein Hotel eincheckt oder ein Restaurant besucht, muss keine Zugangsbeschränkungen beachten. Die Einreise nach Frankreich ist ohne 3G-Nachweis oder Einreiseformular möglich.

Südtirol/Italien: Maskenpflicht besteht weiterhin

In Italien gilt laut Auswärtigem Amt noch bis zum 30. September eine FFP2-Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr. Auch in geschlossenen Gondeln besteht diese dem ADAC zufolge. Ob diese Maßnahme bis zum Beginn der Skisaison noch gelockert wird, ist nicht klar. Abgesehen davon müssen Skiurlauber aber keine 3G-Nachweise vorbringen, weder in Seilbahnen noch in Hotels oder Restaurants. Bei der Einreise nach Italien gibt es ebenfalls nichts zu beachten.

Rubriklistenbild: © Olga Pankova/Imago

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