Drama nach Philippinen-Urlaub

Touristin kümmert sich um hilflosen Welpen - kurz darauf ist sie tot 

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Die Touristin wollte ein Tier retten - und starb wenig später in ihrer Heimat Norwegen.

Eine norwegische Touristin (24) nahm in ihrem Philippinen-Urlaub einen Welpen von der Straße mit zu sich nach Hause und pflegte ihn. Nun ist sie deshalb gestorben.

Förde - Ihre Tierliebe kostete einer jungen Norwegerin offenbar das Leben. Birgitte K. rettete in ihrem Urlaub auf den Philippinen einen Welpen von der Straße, der sie jedoch wenig später mit Tollwut infizierte, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet. Mittlerweile ist die 24-Jährige gestorben.

Philippinen-Touristin stirbt in ihrer Heimat Norwegen

Wie die Familie in einer Presseaussendung an verschiedene norwegische Medien, unter anderem aftenposten.de, berichtet, sei Birgitte am Montag verstorben. Sie habe während eines Urlaubs im Februar auf den Philippinen einen geschwächten Hundewelpen am Straßenrand entdeckt und ihn mitgenommen. In ihrer Unterkunft habe sie ihn aufgepäppelt und auch die übrigen Mitreisenden hätten mit dem Tier gespielt. 

Dabei habe der Welpe „versucht, sie zu beißen, wie es Welpen nun mal tun“, heißt es in der Erklärung weiter. Erst zu Hause in Norwegen angekommen, habe sich die 24-Jährige krank gefühlt. Wenig später sei Birgitte in einem Krankenhaus in Förde, in dem sie offenbar auch selbst arbeitete, gestorben. 

Norwegische Touristin stirbt nach Hundebiss an Tollwut - Eltern mahnen zum Impfen

Weder Birgitte K. noch ihre Mitreisenden seien nach Angaben der Familie gegen Tollwut geimpft gewesen, so dieAFP. Die Begleiter werden nun offenbar beobachtet. Derweil tätigen die Angehörigen der Verstorbenen einen Appell in den norwegischen Medien. Die Tollwut-Impfung stehe nicht auf der Impfliste, die Reisenden zu den Philippinen empfohlen wird. Das müsse sich ändern. „Wir haben Angst, dass es anderen, die ein ähnlich warmen Herz haben wie sie, ähnlich ergehen könnte“, zitiert die AFP das Schreiben.

Laut der Nachrichtenagentur sei es die erste bekannte Tollwut-Erkrankung in Norwegen seit mehr als 100 Jahren. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation würden jedoch jährlich fast 60.000 Menschen an der Krankheit sterben. Die meisten Todesfälle gebe es demnach in Asien, Afrika und Südamerika.

Norwegen: 24-Jährige stirbt an Tollwut - Mitgefühl bei vielen Instagram-Usern

Unter Bildern von Birgitte K. auf Instagram drücken die User währenddessen ihr tiefstes Mitgefühl aus. „Ich hätte niemals gedacht, dass die Krankheit so schnell den Tod herbeiführen würde. Ruhe in Frieden“, „Mein Beileid“ oder „Es tut mir so leid, dass dir das passieren musste.“ Doch ein Nutzer stellt auch klar, dass man „in solchen Ländern“ Tiere niemals anfassen sollte, ob man nun geimpft sei oder nicht. 

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AFP/mef

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