Crew rufen

Der Rufknopf im Flugzeug: Wann man ihn drücken darf und wann nicht

Mit dem Rufknopf können Flugreisende die Crew bei einem Anliegen herbeirufen. Aber wann darf man den Knopf wirklich drücken?

Die meisten Passagierflugzeuge haben an jedem Sitz einen sogenannten Rufknopf, mit dem Reisende das Flugpersonal auf sich aufmerksam machen können. Aber wann darf man diesen Kopf drücken? Nur im Notfall oder auch, um ein Getränk zu bestellen?

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Drücken oder nicht drücken? Diese Frage stellen sich viele Passagierinnen und Passagiere auf ihrer Flugreise. Eine ehemalige Flugbegleiterin hat verraten, wofür der Kopf eigentlich gedacht ist. Wir haben zusätzlich auch bei den Fluggesellschaften Lufthansa und Condor nachgefragt.

Der Rufknopf ist ein Alarmsignal für die Crew. Dennoch darf der Knopf auch für Servicefragen gedrückt werden.

Rufknopf darf man im Notfall und bei Servicefragen drücken

Der Rufknopf sei als schnelle Möglichkeit für eine Kommunikation zwischen der Crew und den Reisenden gedacht, erklärt die Stewardess der „Frankfurter Rundschau“. Das Personal sei dabei verpflichtet, jedem Signal nachzugehen. Sobald das kleine Licht aufleuchtet, stellt sich die Crew auf alle Möglichkeiten ein.

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Seitens der Lufthansa heißt es: „Grundsätzlich dürfen Reisende den Rufknopf auch zur Getränke- oder Snacknachfrage nutzen. Besonders für einen möglichen Notfall ist dieser aber relevant.“ Condor ergänzt: „Unsere Crews sind darauf geschult, eingehende Rufsignale situationsgerecht einzuordnen und entsprechend zu reagieren.“

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Ob für einen Getränkewunsch, Hilfe beim Aufstehen, bei Fragen zum Einreiseformular oder bei einem Notfall: Das Flugpersonal kommt, um zu helfen. Doch die Flugbegleiterin gibt zu bedenken: Da der Knopf in erster Linie für Notfälle gedacht ist, löse das Signal automatisch bei der Crew ein Alarmgefühl aus.

Ihr Tipp: Wenn die Anschnallzeichen erloschen sind und gerade kein Service stattfindet, können Reisende bei Servicefragen auch selbstständig die Küche aufsuchen und ihr Anliegen der Crew mitteilen. Laut der Lufthansa ist dieser Tipp in Ordnung, soweit dagegen keine behördlichen Einschränkungen – wie zum Beispiel bei Flügen in die USA – bestehen.

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Condor sieht das etwas anders. „Passagiere und Passagierinnen werden gebeten, bei Serviceanliegen, wenn möglich, am Sitzplatz zu bleiben und das Kabinenpersonal entweder während des regulären Service oder über den Rufknopf anzusprechen. Das eigenständige Aufsuchen der Bordküche sollte aus Sicherheits- und Arbeitsablaufgründen nur in sehr dringenden Fällen erfolgen“, heißt es von der Airline.

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