Urlaub trotz Corona

Nicht Italien, nicht Kroatien: Hier wollen die Deutschen im 2021 am liebsten hinreisen

Im Corona-Jahr 2020 haben sich viele Deutsche ein Reiseziel in der Nähe gesucht. Aber wie sieht es 2021 aus? Schweifen Urlauber wieder in die Ferne?

Die Corona-Pandemie hat 2020 für große Einschränkungen im Tourismus gesorgt. Aufgrund zahlreicher Reisewarnungen* ist vielerorts der geplante Urlaub ins Wasser gefallen – stattdessen waren viele Deutsche mit dem Auto unterwegs und haben Reiseziele innerhalb der eigenen Landesgrenzen besucht. Besonders der Schwarzwald sowie Ost- und Nordsee waren dabei beliebt. Aber wie sieht es 2021 aus? Schließlich hoffen viele darauf, dass es im nächsten Jahr einen Impfstoff gibt und das Reisen ins Ausland wieder unkomplizierter wird. Eine Umfrage und Daten zu Suchanfragen im Netz geben Aufschluss.

Beliebtestes Reiseland 2021: Es ist nicht Italien oder Kroatien, sondern...

Hometogo, die Suchmaschine für Ferienhäuser und -wohnungen, hat 16 Millionen Suchanfragen mit einer extern in Auftrag gegebenen Umfrage abgeglichen, um herauszufinden, wohin es die Deutschen im Jahr 2021 zieht. Das Ergebnis: Im Großen und Ganzen wollen viele in der Heimat bleiben. Insgesamt 44,4 Prozent der Suchanfragen aus dem Suchzeitraum 1. Januar bis 27. Oktober 2020 entfielen auf Reiseziele in Deutschland. Beliebteste Destinationen sind wieder die Klassiker Ostsee, Nordsee und Sylt. Auch im Vergleichszeitraum im Vorjahr war Deutschland mit 27,55 Prozent der Suchanfragen Spitzenreiter – allerdings ist der Anteil 2021 um 61,15 Prozent erhöht.

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Deutschland hat viel mehr zu bieten, als Ost- oder Nordsee: Im Reisebuch „Hiergeblieben!“ (werblicher Link) erhalten Sie 55 Ideen für Reiseziele in der Heimat.

Reiseziele im Ausland ziehen dafür 2021 den Kürzeren: Auf Platz 2 liegt Kroatien mit nur noch 11,05 Prozent der Suchanfragen – im Vorjahr waren es noch 14,69 Prozent. Platz 3 belegt Italien mit 7,79 Prozent im Vergleich zu 11,58 Prozent im Vorjahr.

Auch 2021 wollen die Deutschen lieber in heimischen Gefilden bleiben.

Auch interessant: Sommer-Urlaub 2021: Auf dieser beliebten Urlaubsinsel sind bereits 50 Prozent der Ferienhäuser ausgebucht.

Urlaub 2021: Nicht nur Reiseziele verändern sich – auch das Reiseverhalten

Wie die von Hometogo in Auftrag gegebene Umfrage zeigt, ist die Reiselust der Deutschen noch nicht gebrochen: 70 Prozent der Befragten wollen in den nächsten 12 Monaten verreisen. 61 Prozent würden 2021 zudem eher ein Ferienhaus buchen, während 31 Prozent ein Hotel bevorzugen. Eine Übernachtung im Campervan kommt den Umfrageergebnissen zufolge nur für 3 Prozent der Befragten infrage – etwas überraschend nach dem Camping-Boom 2020. Allerdings planen 71 Prozent im nächsten Jahr mit dem Auto anzureisen, wie auch wa.de* auf Anfrage bei „DER Touristik“ erfahren hat.

Was die Art der Reiseziele betrifft, so zieht es die meisten Deutschen im nächsten Jahr an einen Strand (63 Prozent), aber nur knapp dahinter folgen Nationalparks und Ziele in der Natur (60 Prozent). Die Wanderlust scheinen Urlaub also mit ins neue Jahr zu nehmen. Ebenfalls nicht weit davon entfernt sind die Städtereisen mit einem Anteil von 52 Prozent der Befragten. *Merkur.de und wa.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Lesen Sie auch: Urlaubsflaute im Corona-Jahr 2020: Darauf kommt es beim Frühbuchen 2021 an.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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Rubriklistenbild: © dpa/Peter Steffen

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