Kritische Grenze überschritten

Auswärtiges Amt warnt: Deutsches Nachbarland jetzt als Risikogebiet eingestuft

Das Großherzogliche Palais in der Stadt Luxemburg.
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Das Großherzogliche Palais in der Stadt Luxemburg.

Das Auswärtige Amt rät von nicht notwendigen Reisen in ein deutsches Nachbarland ab. Das Robert Koch-Institut warnt vor einem erhöhtem Risiko einer Corona-Infektion.

  • Das Auswärtige Amt stuft ein deutsches Nachbarland als Risikogebiet* ein.
  • Laut Robert Koch-Institut bestehe ein erhöhtes Infektionsrisiko mit Sars-CoV-2.
  • Die Neuinfiziertenzahl hat in der letzten Woche eine kritische Grenze überschritten.

Seit Dienstag, dem 14. Juli, wird das deutsche Nachbarland Luxemburg vom Auswärtigen Amt als Risikogebiet eingestuft. Das Land hat in den letzten sieben Tagen kumulativ die Neuinfiziertenzahl von 50 Fällen pro 100.000 Einwohnern überschritten. Darum wird von „nicht notwendigen, insbesondere touristischen Reisen“ abgeraten. Auch das Robert Koch-Institut (RKI) setzte Luxemburg nun auf die Liste der Risikogebiete, weil „ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit Sars-CoV-2 besteht“.

Corona-Infektionszahlen in Luxemburg: Kommen jetzt Grenzkontrollen?

Die Einstufung erfolgt laut RKI nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Derzeit gibt es laut Auswärtigem Amt keine Grenzkontrollen zwischen Luxemburg und Deutschland. Auch bei der Durchreise bestehen keine Beschränkungen. Internationaler Flug-, Zug- und Busverkehr existiert, wenn auch mit Einschränkungen.

Ob die Einstufung als Risikogebiet zur Einführung von Grenzkontrollen führt, ist noch nicht klar. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sprach sich am Montag im Innenausschuss des Europaparlaments laut Zeit.de für den Fall ansteigender Covid-19-Fälle gegen neue Grenzkrontrollen zu den Nachbarländern aus. Mit den zeitweise eingeführten Grenzkontrollen im Frühjahr habe man „nicht die besten Erfahrungen gemacht“.

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Derzeit herrscht in Luxemburg eine Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr, in Supermärkten und Geschäften sowie in öffentlichen Einrichtungen - zum Beispiel Museen oder Bibliotheken. Dabei sind Abstände von 1,5 Metern einzuhalten. In Restaurants und Bars müssen Abstände von zwei Metern eingehalten werden. Bei Treffen im Freien oder auf öffentlichen Plätzen dürfen nicht mehr als 20 Menschen zusammenkommen.

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Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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