Kletternde Exotin

Trompetenblume vermehren: Jetzt ist der Zeitpunkt gut für Stecklinge

Die Trompetenblume macht mit auffälligen Blüten und meterlangen Ranken auf sich aufmerksam. Im Sommer lässt sie sich leicht über Stecklinge vermehren.

Eigentlich sieht die imposante Kletterpflanze mit den roten oder gelben Blüten sehr exotisch aus – man glaubt kaum, dass man die Trompetenblume ohne große Mühe vermehren könnte. Dabei lassen sich Ableger über Stecklinge einfach selbst machen. Der Sommer, also die Monate Juli und August, sind dafür der richtige Zeitpunkt.

Trompetenblume vermehren: Jetzt ist der Zeitpunkt für Stecklinge

Die Trompetenblume oder Klettertrompete ist sehr wuchs- und vermehrungsfreudig.

Die Trompetenblume, nicht zu verwechseln mit der meist im Kübel gehaltenen Engelstrompete, wird auch Klettertrompete genannt. Der Name ist passend, denn die Pflanze bildet im Jahr bis zu drei Meter lange Ranken und wird bis zu zehn Meter hoch.

Die Trompetenblume sät sich oftmals auch selbst aus und schon bald zeigen sich grüne Sprösslinge. Es ist aber nicht sehr ertragreich, diese auszugraben und anderswo neu anzupflanzen, denn diese aus Sämlingen gezogenen Pflanzen bilden voraussichtlich weniger Blüten aus. Besser ist es daher, sich den Wuchsdrang der Trompetenblume für eine Vermehrung über Stecklinge zunutze zu machen.

Die Vermehrung der Trompetenblume über Ableger ist sehr einfach

Und so vermehrt man die Trompetenblume über Stecklinge:

  • Schneiden Sie acht bis zehn Zentimeter lange Triebspitzen von diesem Jahr ab.
  • Entfernen Sie die unteren Blätter, sodass nur noch ein paar obere Blattpaare am Steckling sind.
  • Die Stecklinge setzt man in einen Topf mit Blumenerde, am besten Anzuchterde. Die Stecklinge gut angießen, eine durchsichtige Plastiktüte darüber befestigen und den Topf an einen warmen, hellen Ort stellen. Sobald die Stecklinge Wurzeln gebildet haben, die Abdeckung entfernen.
  • Zum Überwintern lässt man die Stecklinge im Haus, im nächsten Frühjahr kann die Pflanze dann in den Garten oder auf die Terrasse.

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Im Freiland bevorzugt die Trompetenblume einen sonnigen, windgeschützten Standort, an den Wurzeln hat sie es gerne schattig. Hier eignen sich bodendeckende Pflanzen, die im Wurzelwerk nicht zu sehr dominieren, wie Glockenblumen, Blaukissen oder Funkien.

Im Frühjahr freut sie sich dann über eine Düngergabe, beispielsweise Kompost. Trotzdem kann die Blüte erstmal ausbleiben, denn wenn man die Pflanze selbst vermehrt, muss man in Kauf nehmen, dass sie erst nach etwa vier bis fünf Jahren die ersten Blüten trägt.

Zimmerpflanzen für den Schatten: Die zehn schönsten

Nahaufnahme von einem Gummibaum samt Blüte.
Hat ein Gummibaum buntes Laub, benötigt er weniger Licht als ein grüner Gummibaum. © Imago
Ein Mann hält einen Bogenhanf in einem Stofftopf.
Bogenhanf bevorzugt weniger helle Plätze in der Wohnung. © Eva Blanco/Imago
Nahaufnahme von einem Schwertfarn.
Der perfekte Standort für Farne sind Nordfenster.  © Mint Images/Imago
Eine Grünlilie vor einer Holzwand.
Zu viel Sonne führt bei der Grünlilie zu verbrannten Blättern. © Teresinagoia/Imago
Eine Calathea „Goldstar“ in einer Wohnung.
Direkte Sonneneinstrahlung führt bei der Calathea zu Verbennungen.  © GWI/Floramedia/Imago
Eine Monstera vor einem dunklen Vorhang.
Das Fensterblatt (Monstera) benötigt nur mindestens 500 Lux. © Julie Berthelemy/Imago
Das Blatt einer weißen Friedenslilie.
Die Friedenslilie (Spathiphyllum) braucht relativ viel Wasser und dafür nur wenig Sonne. © CSP_iperl/Imago
Verschiedene Kakteen auf einem Tablett.
Die Kakteensorten Mammillaria oder Cephalocereus können auch mit wenig Licht zurechtkommen. Anders sieht es bei den meisten anderen Kakteen aus: Sie brauchen mindestens fünf Stunden direkte Sonneneinstrahlung. © Nalinratana Phiyanalinmat/Imago
Nahaufnahme eines Bubikopfes.
Direkte Sonne mag der Bubikopf (Soleirolia soleirolii) nicht. Auch auf zu viel Wärme reagiert das hübsche Gewächs empfindlich. © Pablo Galán Cela/Imago
Ein Drachenbaum vor einer weißen Wand.
Drachenbäume sind der Klassiker unter den Zimmerpflanzen, da sie mit wenig Wasser und relativ wenig Licht auskommen. Ganz dunkel sollten sie jedoch nicht stehen. Praktisch: Drachenbäume reinigen die Luft. © McPhoto/Imago

Rubriklistenbild: © blickwinkel/Imago

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