Abluft- und Kondenstrockner

Aufgepasst: Wer seinen Trockner nicht richtig reinigt, muss mit Folgen rechnen

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Das Reinigen des Trockners darf nicht vernachlässigt werden - sonst drohen Konsequenzen.

Der Trockner ist aus vielen Haushalten nicht mehr wegzudenken - damit das Gerät noch lange für trockene Kleidung sorgt, muss es regelmäßig gereinigt werden.

Wie bei allen Haushaltsgeräten ist es auch beim Wäschetrockner wichtig, dass er gut gepflegt wird. Aber wie gehe ich am besten dabei vor? Und macht die Art des Trockners einen Unterschied? Hier erfahren Sie alles darüber.

Warum der Trockner regelmäßig gereinigt werden sollte

Je mehr Dreck und Staub sich pro Reinigung im Wäschetrockner festsetzen, umso höher ist der Verbrauch des Geräts - obendrein bieten Ablagerungen zusammen mit dem feuchten Klima einen idealen Nährboden für Keime und Bakterien.

Oder aber die Rückstände verschmutzen das Gerät irgendwann so weit, dass es den Geist aufgibt. Und das bedeutet für Sie: Teure Reparaturen und Ersatzteile. Um das zu vermeiden, müssen Sie allerdings nur eines tun: Ihr Gerät regelmäßig und ordentlich pflegen.

Trockner reinigen: Das müssen Sie bei jedem Gerät machen

Ein Muss bei jedem Gerät: Reinigen Sie nach jedem Trockengang das Flusensieb. Zwar ist dieses nicht sofort voll, doch wer es regelmäßig sauber hält, muss später aus Vergesslichkeit nicht mit irgendwelchen Überraschungen rechnen. Schließlich ist ein volles Flusensieb einer der Gründe dafür, dass sich Schmutz im Gerät ablagern und auf Dauer für Schäden sorgen.

Das Flusensieb finden Sie bei den meisten Geräten an oder in der Nähe der Trocknertür. Benutzen Sie eine weiche Bürste oder angefeuchtete Hände, um die Flusen aus dem Sieb zu entfernen. Achten Sie außerdem darauf, auch die Gummidichtungen und die Türöffnung selbst zu reinigen. So vermeiden Sie, dass Dreck, der sich noch dort befindet, beim nächsten Trockenvorgang in der Wäsche verirrt.

Passend dazu: Dieser Fehler mit dem Trockner ist Ihnen sicher auch schon passiert.

So reinigen Sie einen Kondenstrockner

Beim Kondenstrockner sollte mehrmals im Jahr - mindestens viermal - der Kondenswasserbehälter gereinigt werden. Dazu nehmen Sie ein Tuch, das Sie in warmes Wasser getaucht haben, und entfernen damit die schmutzigen Ablagerungen. Außerdem sollten Sie ihn auch nach jedem Trocknungsgang leeren. Ansonsten laufen Sie bei einem vollen Kondenswasserbehälter Gefahr, dass das Gerät sich im Trockenvorgang einfach ausschaltet.

Funktioniert Ihr Trockner mit der Wärmepumpentechnologie, muss auch regelmäßig der Wärmetauscher gereinigt werden. Wie dieser ausgebaut wird, erfahren Sie in der Betriebsanleitung. Anschließend wischen Sie ihn innen mit einem feuchten Tuch aus. Bevor Sie ihn wieder einsetzen, sollte er vollkommen trocken sein.

Ablufttrockner: So funktioniert die Reinigung

Reinigen Sie bei einem Ablufttrockner mindestens einmal vierteljährlich den Abluftschlauch mit warmem Wasser, um Ablagerungen im Inneren loszuwerden.

Lesen Sie hier: Darum ist ein Weichspüler oft völlig unnötig.

Zudem ist es wichtig, die Heizstäbe des Ablufttrockners mehrmals pro Jahr zu reinigen. Auch hier finden Sie in der Betriebsanleitung Ihres Gerätes heraus, wie sich die Heizstäbe ausbauen lassen und gründlich gereinigt werden. Achten Sie darauf, dass die Stäbe trocken sind, bevor Sie sie wieder einbauen.

Trockner: So reinigen Sie die Feuchtigkeitssensoren mit Essig

Sowohl Kondenstrockner als auch Ablufttrockner funktionieren mit Feuchtigkeitssensoren. Damit das Gerät also einwandfrei funktioniert, müssen diese regelmäßig gesäubert werden - sonst drohen oft mal Kalkablagerungen, die dafür sorgen, dass der Trockner zu schnell abschaltet.

Benutzen Sie dafür warmes Wasser, in das Sie einen Schuss Essig geben, und wischen Sie damit die Sensoren ab. Beachten Sie allerdings auch die Herstellerangaben, da es teilweise spezielle Entkalker dafür gibt. Bevor Sie den Trockner wieder verwenden, sollten die Sensoren vollständig getrocknet sein.

Auch interessant: Stiftung Warentest untersucht Wäschetrockner - einen Nachteil haben alle.

fk

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Sie kennen bestimmt auch einige Wäsche-Tipps von Ihrer Großmutter - wie hilfreich sind sie?
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Hausmittel Nummer 1: Weißer Essig entfernt Obstflecken. Weißer Essig bringt leider nur wenig gegen hartnäckige Flecken von Obst oder Beeren. Versuchen Sie es lieber mit Bleichmittel.
Hausmittel Nummer 1: Weißer Essig entfernt Obstflecken. Weißer Essig bringt leider nur wenig gegen hartnäckige Flecken von Obst oder Beeren. Versuchen Sie es lieber mit Bleichmittel.  © pixabay
Hausmittel Nummer 2: Frische Blutflecken auf der Kleidung werden so schnell wie möglich mit kaltem Wasser ausgespült.  Diesen Tipp sollten Sie laut dem Experten unbedingt beherzigen. Zusätzlich zum kalten Wasser können Sie Spülmittel oder Seife hinzugeben. Verwenden Sie jedoch niemals heißes Wasser: Die Wärme lässt den Eiweißanteil im Blut gerinnen und so wird der Fleck erst recht hartnäckig.
Hausmittel Nummer 2: Frische Blutflecken auf der Kleidung werden so schnell wie möglich mit kaltem Wasser ausgespült. Diesen Tipp sollten Sie laut dem Experten unbedingt beherzigen. Zusätzlich zum kalten Wasser können Sie Spülmittel oder Seife hinzugeben. Verwenden Sie jedoch niemals heißes Wasser: Die Wärme lässt den Eiweißanteil im Blut gerinnen und so wird der Fleck erst recht hartnäckig.  © pixabay
Hausmittel Nummer 3: Schwarztee auf der Kleidung wird mit dem Glasreiniger entfernt. Davon ist abzuraten: Wenn der Fleck noch frisch ist, hilft es bereits den Stoff mit Wasser einzuweichen. Anstatt Glasreiniger sollte ein Spezialfleckenentferner verwendet werden.
Hausmittel Nummer 3: Schwarztee auf der Kleidung wird mit dem Glasreiniger entfernt. Davon ist abzuraten: Wenn der Fleck noch frisch ist, hilft es bereits den Stoff mit Wasser einzuweichen. Anstatt Glasreiniger sollte ein Spezialfleckenentferner verwendet werden.  © pixabay
Hausmittel Nummer 4: Senfflecken gehen mit Sodawasser weg. Dieser Trick funktioniert nur, wenn die Flecken noch ganz frisch sind. Bei eingetrockneten Flecken helfen Fleckenvorbehandlungsmittel oder flüssiges Waschmittel.
Hausmittel Nummer 4: Senfflecken gehen mit Sodawasser weg. Dieser Trick funktioniert nur, wenn die Flecken noch ganz frisch sind. Bei eingetrockneten Flecken helfen Fleckenvorbehandlungsmittel oder flüssiges Waschmittel.  © pixabay
Hausmittel Nummer 5: Glanzflecken werden mit Essigwasser ausgebürstet. Vergessen Sie das Essigwasser und feuchten Sie die Bürste einfach leicht an. Den Glanzfleck aufrauen und dann ab in die Wäsche mit der Kleidung.
Hausmittel Nummer 5: Glanzflecken werden mit Essigwasser ausgebürstet. Vergessen Sie das Essigwasser und feuchten Sie die Bürste einfach leicht an. Den Glanzfleck aufrauen und dann ab in die Wäsche mit der Kleidung.  © pixabay
Hausmittel Nummer 6: Wachsflecken entfernen, indem man Löschpapier darüberlegt und darüber bügelt. Bei dieser Methode verschlimmert sich der Fleck nur - entfernen Sie das Wachs lieber zuerst mit der Hand und behandeln ihn dann mit einem Wachsfleckenentferner. Anschließend waschen Sie das Kleidungsstück bei höchst möglicher Temperatur in der Waschmaschine.
Hausmittel Nummer 6: Wachsflecken entfernen, indem man Löschpapier darüberlegt und darüber bügelt. Bei dieser Methode verschlimmert sich der Fleck nur - entfernen Sie das Wachs lieber zuerst mit der Hand und behandeln ihn dann mit einem Wachsfleckenentferner. Anschließend waschen Sie das Kleidungsstück bei höchst möglicher Temperatur in der Waschmaschine.  © pixabay
Hausmittel Nummer 7: Kugelschreiberflecken lassen sich mit Parfüm lösen. Das stimmt! Der Alkohol im Parfüm ist ein gutes Lösungsmittel. Beträufeln Sie den Kugelschreiberfleck damit, reiben Sie ihn ein und stecken Sie das Kleidungsstück in die Wäsche.
Hausmittel Nummer 7: Kugelschreiberflecken lassen sich mit Parfüm lösen. Das stimmt! Der Alkohol im Parfüm ist ein gutes Lösungsmittel. Beträufeln Sie den Kugelschreiberfleck damit, reiben Sie ihn ein und stecken Sie das Kleidungsstück in die Wäsche.  © pixabay
Hausmittel Nummer 8: Verwende Essig im letzten Spülgang anstatt Weichspüler. Auf diesen Tipp sollten Sie verzichten: Zwar hilft der Essig beim Reinigen der Wäsche, doch er kann auch zu einem großen Schaden an der Waschmaschine führen, da er Kunststoff- und Metallteile angreift. Also bleiben Sie lieber beim Weichspüler.
Hausmittel Nummer 8: Verwende Essig im letzten Spülgang anstatt Weichspüler. Auf diesen Tipp sollten Sie verzichten: Zwar hilft der Essig beim Reinigen der Wäsche, doch er kann auch zu einem großen Schaden an der Waschmaschine führen, da er Kunststoff- und Metallteile angreift. Also bleiben Sie lieber beim Weichspüler.  © pixabay
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