Energiekrise

Wasserkocher oder Herd – was spart wirklich mehr Strom beim Kochen?

Die Energiepreise steigen an, mit ein paar Tricks können Sie in der Küche beim Kochen Strom sparen. Damit tun Sie etwas für Geldbeutel und Umwelt.

Energie einsparen hat nichts mit der Jahreszeit zu tun. Es geht nicht nur darum, im Winter eventuell weniger zu heizen, auch im Sommer können Sie mit ein paar kleinen Tricks schon viel Energie einsparen. Es gibt viele Möglichkeiten, wie Sie Strom sparen können. Lesen Sie hier, was die größten Stromfresser in Ihrem Haushalt sind.

Wenn Sie die Herdplatte im Laufe des Kochens herunterdrehen, können Sie Strom sparen und das Gemüse gart trotzdem weiter.

Strom sparen: Nudelwasser im Wasserkocher erhitzen

Ein Wasserkocher bereitet Ihnen nicht nur Teewasser schnell zu, auch wenn Sie Nudeln oder Reis kochen, empfiehlt es sich, dass Sie das Wasser dafür im Wasserkocher erhitzen. Das geht nicht nur schneller, sondern spart auch Energie. Befüllen Sie den Wasserkocher am besten mit der Menge an Wasser, die Sie auch benötigen, so gehen Sie nicht verschwenderisch mit der Energie um. Achten Sie allerdings auf die Mindest- und Maximalangaben des Wasserkochers. Das Portal Verbraucherfenster mahnt ebenfalls, darauf zu achten, wann das Wasser kocht. Besonders günstigere Wasserkocher schalten sich mitunter erst eine Minute, nach dem das Wasser kocht, selbständig aus. Übrigens, auch bei der Waschmaschine können Sie Strom sparen, da sollten Sie auf die richtige Taste achten.

Gemüse nur mit wenig Wasser garen – spart Strom und Vitamine bleiben erhalten

Wenn Sie kleinere Mengen Gemüse, Eier oder Kartoffeln garen, dann geben Sie nur 1 bis 2 cm Wasser in den Topf. So sollen die Vitamine erhalten bleiben und das Wasser kocht schneller. Achten Sie auch darauf, dass die Größe des Topfes zu der Größe der Herdplatte passt – wenn die Herdplatte größer ist, dann wird Energie unnötig verbraucht. Beim Kochen können Sie auch einen passenden Deckel auf die Töpfe geben, so beschleunigen Sie den Vorgang erneut und Sie sparen Energie. Achten Sie auch darauf, auf welche Stufe Sie die Herdplatte einstellen – wenn Sie diese nämlich im Laufe des Kochens herunterdrehen, gart Ihr Gemüse noch nach, wenn Sie gar keine Energie mehr verbrauchen.

Diese Wasch-Tipps von Oma haben ausgedient

Frau legt Wäsche in Waschmaschine. Sie kennen bestimmt auch einige Wäsche-Tipps von Ihrer Großmutter - wie hilfreich sind sie?
Sie kennen bestimmt auch einige Hausmittel zum Wäsche waschen, die Ihnen Ihre Großmutter ans Herz gelegt hat. Aber wie nützlich sind diese Wäsche-Tipps wirklich? © Shotshop/Imago
Kirschen. Hausmittel Nummer 1: Weißer Essig entfernt Obstflecken. Versuchen Sie es lieber mit Bleichmittel.
Hausmittel Nummer 1: Weißer Essig entfernt Obstflecken. Weißer Essig bringt leider nur wenig gegen hartnäckige Flecken von Obst oder Beeren. Versuchen Sie es lieber mit Bleichmittel. © Jakub Porzycki/Imago
Wäscheständer. Hausmittel Nummer 2: Frische Blutflecken auf der Kleidung werden so schnell wie möglich mit kaltem Wasser ausgespült. Diesen Tipp sollten Sie unbedingt beherzigen.
Hausmittel Nummer 2: Frische Blutflecken auf der Kleidung werden so schnell wie möglich mit kaltem Wasser ausgespült. Diesen Tipp sollten Sie laut dem Experten unbedingt beherzigen. Zusätzlich zum kalten Wasser können Sie Spülmittel oder Seife hinzugeben. Verwenden Sie jedoch niemals heißes Wasser: Die Wärme lässt den Eiweißanteil im Blut gerinnen und so wird der Fleck erst recht hartnäckig. © Joko/Imgo
Ein Teebeutel in einer Tasse Tee. Hausmittel Nummer 3: Schwarztee auf der Kleidung wird mit dem Glasreiniger entfernt. Davon ist abzuraten.
Hausmittel Nummer 3: Schwarztee auf der Kleidung wird mit dem Glasreiniger entfernt. Davon ist abzuraten: Wenn der Fleck noch frisch ist, hilft es bereits den Stoff mit Wasser einzuweichen. Anstatt Glasreiniger sollte ein Spezialfleckenentferner verwendet werden. © Petra Schneider/Imago
Hotdog mit Senf. Hausmittel Nummer 4: Senfflecken gehen mit Sodawasser weg. Dieser Trick funktioniert nur, wenn die Flecken noch ganz frisch sind.
Hausmittel Nummer 4: Senfflecken gehen mit Sodawasser weg. Dieser Trick funktioniert nur, wenn die Flecken noch ganz frisch sind. Bei eingetrockneten Flecken helfen Fleckenvorbehandlungsmittel oder flüssiges Waschmittel. © Shotshop/Imago
Eine Frau bügelt. Hausmittel Nummer 5: Glanzflecken werden mit Essigwasser ausgebürstet. Feuchten Sie die Bürste einfach nur mit Wasser leicht an.
Hausmittel Nummer 5: Glanzflecken werden mit Essigwasser ausgebürstet.Vergessen Sie das Essigwasser und feuchten Sie die Bürste einfach leicht an. Den Glanzfleck aufrauen und dann ab in die Wäsche mit der Kleidung. © Shotshop/Imago
Erloschene Kerzen. Hausmittel Nummer 6: Wachsflecken entfernen, indem man Löschpapier darüberlegt und darüber bügelt. Bei dieser Methode verschlimmert sich der Fleck nur.
Hausmittel Nummer 6: Wachsflecken entfernen, indem man Löschpapier darüberlegt und darüber bügelt. Bei dieser Methode verschlimmert sich der Fleck nur - entfernen Sie das Wachs lieber zuerst mit der Hand und behandeln ihn dann mit einem Wachsfleckenentferner. Anschließend waschen Sie das Kleidungsstück bei höchst möglicher Temperatur in der Waschmaschine. ©  YAY Images/Imago
Kugelschreiber. Hausmittel Nummer 7: Kugelschreiberflecken lassen sich mit Parfüm lösen. Das stimmt!
Hausmittel Nummer 7: Kugelschreiberflecken lassen sich mit Parfüm lösen. Das stimmt! Der Alkohol im Parfüm ist ein gutes Lösungsmittel. Beträufeln Sie den Kugelschreiberfleck damit, reiben Sie ihn ein und stecken Sie das Kleidungsstück in die Wäsche. © YAY Images/Imago
Wäschekorb vor einer Waschmaschine. Hausmittel Nummer 8: Verwende Essig im letzten Spülgang anstatt Weichspüler. Auf diesen Tipp sollten Sie verzichten.
Hausmittel Nummer 8: Verwende Essig im letzten Spülgang anstatt Weichspüler. Auf diesen Tipp sollten Sie verzichten: Zwar hilft der Essig beim Reinigen der Wäsche... © Kirchner-Media/Imago
Defekte Waschmaschine steht auf einem Gehweg. Essig kann zu einem großen Schaden an der Waschmaschine führen, da er Kunststoff- und Metallteile angreift.
... doch Essig kann auch zu einem großen Schaden an der Waschmaschine führen, da er Kunststoff- und Metallteile angreift. Also bleiben Sie lieber beim Weichspüler. © Frank Sorge/Imago

Strom sparen: Umluft oder Ober- und Unterhitze machen verbrauchen unterschiedlich viel Energie

Wenn Sie den Backofen benutzen und die Wahl zwischen Ober- und Unterhitze und Umluft haben, dann nehmen Sie Umluft, denn das spart laut Verbraucherzentrale rund 15 Prozent Energie. Bei einigen Speisen, wie Tiefkühlpizza, Fertiggerichte oder Kuchen können Sie ebenfalls auf das Vorheizen verzichten und den Ofen hinterher ein wenig früher ausmachen. Falls Sie bereits gekochtes Essen erwärmen möchten, dann nutzen Sie, sofern vorhanden, am besten die Mikrowelle. Das geht schneller und verbraucht auch weniger Strom.

Strom sparen: Stimmen Sie mit ab.

Rubriklistenbild: © Imago

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