Winterharte Pflanze

Stockrosen im Kübel anbauen: Platzsparende und üppige Blumenpracht

Mit ihrem hohen Wuchs wirken Stockrosen schnell einschüchternd. Doch mit etwas Knowhow können Sie die Malvengewächse auch im Kübel halten.

Hamburg – Farbenfrohe und große Blüten, eine beeindruckende Höhe von bis zu zwei Metern, je nach Sorte, sowie hübsche Blätter – die Stockrose ist ein echter Hingucker im Garten. Wer von der schieren Größe der Stockrosen abgeschreckt ist, der kann aufatmen: Ist der Topf groß genug, kann man die Staude problemlos im Kübel anbauen.

Stockrosen im Kübel anbauen: Platzsparende und üppige Blumenpracht

Stockrosen lassen sich auch in Kübeln halten. (Symbolbild)

Als Mitglied der Malvengewächse sind Stockrosen eine wahre Gartenschönheit. Von Juli bis in den September versprühen die Stauden mit ihrem kerzengeraden Wuchs und dem feinen Duft romantisches Mittelmeerraum-Flair. Die gute Nachricht: Das Ziehen von Stockrosen aus Samen ist sehr leicht und natürlich kostengünstiger, als wenn Sie eine Pflanze im Gartencenter kaufen. Geeignet ist der frühe Herbst, denn die Stockrose darf erst ab dem kommenden Frühjahr nach draußen wandern. Folgende Schritte sollten Sie einhalten:

  • 1. Ab September können Sie die Samen in ein Anzuchtgefäß mit nährstoffhaltiger Erde geben. Diese bedecken Sie dann mit Erde und gießen den zukünftigen Keimling gut.
  • 2. Nach etwa zwei bis drei Wochen keimen die Samen. Wichtig ist, dass das Anzuchtgefäß genügend Licht abbekommt.
  • 3. Sobald das Anzuchtgefäß zu klein wird, sollten Sie die Stockrosen vereinzeln.
  • 4. Im Frühjahr dürfen die Gewächse dann in Kübel und somit nach draußen übersiedeln. Die Kübel sollten mindestens 40 Zentimeter Durchmesser aufweisen und 40 Liter Fassungsvolumen haben.

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Stockrosen lieben wie alle Malvengewächse sonnige Standorte. Laut dem Norddeutschen Rundfunk („NDR“) sind Stockrosen hierzulande meist mehr als nur zweijährig und können überwintern. Bessere Chancen hat die Pflanze, wenn die Stauden vor der Überwinterung gleich nach der Blüte geschnitten werden. Dafür greift man zu einer scharfen Schere oder zu einem Messer und schneidet den Stängel etwa zehn bis zwölf Zentimeter über dem Boden ab. Alternativ kann man die einzelnen verblühten Blüten entfernen.

Rubriklistenbild: © M. Kuehn/Imago

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