Sie können kaputtgehen

Geschirrspüler richtig einräumen: Sieben Dinge, die nie in die Spülmaschine dürfen

Beim Einräumen der Spülmaschine passieren so manche Fehler. Bestimmte Geschirrteile und Töpfe dürfen etwa gar nicht in den Geschirrspüler, denn sie könnten kaputtgehen.

Die Deutschen lieben ihre Spülmaschine. Kein Wunder, schließlich erspart sie uns den lästigen und langwierigen Abwasch per Hand. Einige Teile sollten Sie dennoch immer mit der Hand spülen, damit Sie noch lange Freude daran haben.

1. Beschichtete Pfannen und Töpfe nie in die Spülmaschine

Beschichtete Pfannen und Töpfe sollten Sie lieber von Hand spülen. Sowohl die aggressiven Reinigungsmittel als auch das Reinigungssalz greifen die Beschichtung an. Dadurch wird sie stumpf und verliert ihre Antihaft-Eigenschaft. Im schlimmsten Fall löst sich die Beschichtung sogar und es bilden sich Risse. Auch beim Kochen mit Teflonpfannen können einige Fehler passieren.

Beschichtete Pfannen in die Spülmaschine? Das ist keine gute Idee. Die Oberfläche kann darunter leiden und kaputtgehen.

2. Kunststoff

Nicht alle Gegenstände aus Kunststoff überleben einen Spülgang im Geschirrspüler. Bei den teils hohen Temperaturen in der Spülmaschine bis zu 70° Celsius können sich Kunststoff-Teile verfärben, verziehen oder gar schmelzen. Räumen Sie deshalb nur Teller, Becher oder ähnliches in die Spülmaschine, wenn diese auch als „spülmaschinengeeignet“ oder „spülmaschinenfest“ gekennzeichnet sind. Dies erkennen Sie am Aufdruck an der Unterseite des Geschirrs.

3. Holzlöffel und Schneidebretter aus Holz

Auch Holzlöffel, Schneidebretter, Pfannenwender und andere Kochutensilien aus Holz vertragen Hitze nur schlecht. Das Holz verzieht sich, wird porös oder rissig und ist dann kaum noch zu gebrauchen. Deshalb auch hier der Rat: immer von Hand spülen!

Diese Stellen vergessen Sie beim Putzen andauernd

Wo laufen wir regelmäßig mit schmutzigem Schuhwerk drüber? Über die Fußmatte natürlich. Diese Stelle vergessen wir wahrscheinlich immer, weil es einfach zu offensichtlich ist. Deshalb sollte diese auch regelmäßig abgesaugt und feucht gereinigt werden.
Wo laufen wir regelmäßig mit schmutzigem Schuhwerk drüber? Über die Fußmatte natürlich. Diese Stelle vergessen wir wahrscheinlich immer, weil es einfach zu offensichtlich ist. Deshalb sollte diese auch regelmäßig abgesaugt und feucht gereinigt werden. © Waldmüller/IMago
Verstaubte Pflanzen sind ein ziemlich trauriger Anblick. Gönnen Sie Ihren grünen Freunden also mal ein kleines „Bad“, indem Sie mit einem feuchten Lappen darüber wischen.
Verstaubte Pflanzen sind ein ziemlich trauriger Anblick. Gönnen Sie Ihren grünen Freunden also mal ein kleines „Bad“, indem Sie mit einem feuchten Lappen darüber wischen. © Margit Brettmann/Imago
Reinigungsmittel. Lappen, Schwämme und Co. sollten regelmäßig ausgetauscht werden.
Auch Ihre Reinigungsmittel selbst müssen Sie im Auge behalten. Lappen, Schwämme und Co. sollten sowieso regelmäßig ausgetauscht werden. Weitere Putzutensilien säubern Sie am besten mit Desinfektionsmittel und warmen Wasser - und zwar nach jeder Verwendung. ©  SKATA/Imago
Junge Frau trägt Make-up mit einem Pinsel auf. Gerade Beauty- und Schminkprodukte werden schnell von Schmutz befallen.
Gerade Beauty- und Schminkprodukte werden schnell von Schmutz befallen - checken Sie deswegen auch hier regelmäßig, ob Ihre Pinsel, Cremes & Co. noch in Top-Zustand sind © Petra Schneider/Imago
Fernbedienung. Vom Fernsehschalter lassen wir nur ungern die Finger - deswegen ist er auch voller ziemlich fieser Bakterien, die wir über unsere Hände verbreiten.
Vom Fernsehschalter lassen wir nur ungern die Finger - deswegen ist er auch voller ziemlich fieser Bakterien, die wir über unsere Hände verbreiten. Besonders in den Ritzen bei den Knöpfen tummeln sich viele ungebetene Gäste. Reinigen Sie also nicht nur die Oberfläche der Bedienung, sondern auch die Einkerbungen. © YAY Images/Imago
Lichtschalter an einer Wand. Durch regelmäßiges Berühren sammeln sich auch hier zahlreiche Bakterien. Einfach mal mit Desinfektionsmittel oder einem feuchten Lappen darüber gehen.
Genau wie bei der Fernbedienung ist es mit dem Lichtschalter - durch regelmäßiges Berühren sammeln sich auch hier zahlreiche Bakterien. Einfach mal mit Desinfektionsmittel oder einem feuchten Lappen darüber gehen. © Peter Endig/Imago
Bücher vor einer Wand. Staub wirkt sich auf Dauer auf die Qualität des Papieres aus - wischen Sie also auch Ihre Bücher mindestens einmal im Jahr ab.
Wer kennt das nicht? Zuerst will man den spannenden Krimi gar nicht mehr aus der Hand geben und nach dem Auslesen landet er plötzlich im staubigen Regal. Doch der Staub wirkt sich auf Dauer auf die Qualität des Papieres aus - wischen Sie also auch Ihre Bücher mindestens einmal im Jahr ab. © Marcos Osorio/Imago
Ungemachtes Bett. Die Bettdecke sollte regelmäßig gewaschen werden. Alle zwei Wochen muss sie in der Waschmaschine landen.
Dass die Bettdecke regelmäßig gewaschen werden sollte, müsste eigentlich bekannt sein. Trotzdem lassen sich viele Deutsche damit viel mehr Zeit, als sie es sollten. Alle zwei Wochen muss sie in der Waschmaschine landen. © YAY Images/Imago
Gefüllter Kühlschrank mit Lebensmitteln. Kontrollieren Sie regelmäßig, wie lange das Essen noch gut ist und reinigen Sie den Kühlschrank mindestens zwei Mal im Jahr von Grund auf.
Oft vergessen wir bei Lebensmitteln auf das Haltbarkeitsdatum zu schauen und riskieren so Schimmel im Kühlschrank. Kontrollieren Sie deshalb regelmäßig, wie lange das Essen noch gut ist und reinigen Sie den Kühlschrank mindestens zwei Mal im Jahr von Grund auf. © Michael Gstettenbauer/Imago
Roter Wasserkocher. Sie wundern sich, warum der Wasserkocher so langsam ist? Dann wird es vielleicht mal wieder Zeit zu entkalken.
Sie wundern sich, warum der Wasserkocher so langsam ist? Dann wird es vielleicht mal wieder Zeit zu entkalken. Alle drei Wochen ist dieser Vorgang nötig - in Regionen mit härterem Wasser noch öfter. © YAY Images/Imago
Stofftiere im Regal. So niedlich die Stofftiere auch sind - Milben sind mindestens genauso große Fans von ihnen. Waschen Sie die Plüschtiere regelmäßig bei möglichst 60 Grad.
So niedlich die Stofftiere auch sind - Milben sind mindestens genauso große Fans von ihnen. Waschen Sie die Plüschtiere also regelmäßig bei möglichst 60 Grad. © Jürgen Ritter/Imago
Badewanne mit Duschvorhang. Auch der Duschvorhang braucht seine Reinigung: Einmal im Monat gehört er bei rund 30 Grad in die Waschmaschine.
Auch der Duschvorhang braucht seine Reinigung: Einmal im Monat gehört er bei rund 30 Grad in die Waschmaschine. ©  Shotshop/Imago
Reinigung der Toilette. Nach dem Kloputzen nicht die Bürste vergessen.
Nach dem Kloputzen nicht die Bürste vergessen! Am besten geben Sie bei der Badreinigung den WC-Reiniger in die Toilettenschüssel und halten die Bürste mit rein. © Joko/Imago
Zahnputzbecher werden besonders oft vernachlässigt: Dabei gehören sie zu den schmutzigsten Gegenständen im Haushalt! Putzen Sie ihn einmal in der Woche gründlich.
Zahnputzbecher werden besonders oft vernachlässigt: Dabei gehören sie zu den schmutzigsten Gegenständen im Haushalt! Putzen Sie ihn einmal in der Woche gründlich. © Jens Schicke/Imago

4. Schneidemesser

Wer richtig gute Kochmesser besitzt, sollte sie gut behandeln, damit sie weiterhin scharf bleiben. Leider heißt das auch: Schneidemesser nie in die Spülmaschine geben! Die Säuren und Laugen von Geschirrspültabs und -pulver sorgen für stumpfe Klingen.

5. Kristallglas

Gläser und Schüsseln aus Kristallglas dürfen ebenfalls nicht in den Geschirrspüler. Das Glas verliert sonst seinen besonderen Glanz und wird milchig.

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6. Gegenstände aus Metall wie Aluminium, Kupfer oder Zinn

Mit Ausnahme von rostfreiem Besteck ist es keine gute Idee, Dinge aus Metall im Geschirrspüler zu reinigen. Sämtliche Gegenstände aus Aluminium, Kupfer, Zinn, Messing und Bronze können dort verfärben. Bialetti etwa (Italienische Espressokocher) oder andere Küchenutensilien aus Aluminium wurden eloxiert, um sie robuster zu machen. In der Spülmaschine wird diese Beschichtung vom Reinigungsmittel zerstört und das Aluminium verfärbt sich schwarz. Ob das gesundheitsschädlich ist, ist unklar – schön ist es jedenfalls nicht. Angelaufenes Aluminium wird jedoch mit Backpulver wieder blitzblank.

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7. Thermoskannen und Isolierbecher nicht in die Spülmaschine räumen

Damit Isolierbecher und -kannen Getränke warm halten, besitzen sie eine Vakuumschicht zwischen Innen- und Außenwand. In der Spülmaschine kann die Vakuumdichtung beschädigt werden, wodurch Luft eindringt. Thermoskanne und -becher verlieren dann ihre Isolierfähigkeit. Hartnäckige Verfärbungen in Thermoskannen lassen sich übrigens mit Hausmitteln wunderbar lösen.

Andere Dinge dürfen wiederum in die Spülmaschine, obwohl kaum einer damit rechnet – wie etwa Spielzeug oder Flip-Flops.

Rubriklistenbild: © Andre Bonn/Imago

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