In der Küche

Hilfe, der Knoblauch keimt! Muss er jetzt in den Müll, oder kann man ihn noch essen?

Wenn Knoblauch austreibt, ist man erst mal verunsichert. Kann man die gesunden Zehen dann noch essen oder gehören sie in die Tonne?

Wer kennt es nicht: Frischer Knoblauch wird gekauft und entwickelt innerhalb von Tagen oder wenigen Wochen grüne Triebe, selbst bei richtiger Lagerung im Netzbeutel oder einem bestimmten Knoblauchtopf. Doch kann man keimenden Knoblauch noch essen?

Keimender Knoblauch: Essbar oder giftig?

Knoblauch kann man auch noch verwenden, wenn er keimt.

Ja, kann man! „Mit gekeimten Knoblauch verhält es sich wie mit den Zwiebeln – er kann ohne Bedenken verzehrt werden“, so der Bayerische Rundfunk. Nicht nur das, auch die grünen Triebe können mit verzehrt werden. Sie sind nicht giftig und erinnern im Geschmack an Frühlingszwiebeln und verfeinern Salate oder Suppen. Einige Sorten können Sie sogar auf dem Fensterbrett anbauen.

Pflanzen für die Fensterbank: Die zehn besten Sorten

Eine Bromelie mit orangefarbener Blüte.
Bromelien mögen hohe Luftfeuchtigkeit, aber keine direkte Sonneneinstrahlung. © CSP_joloei/Imago
Rote Alpenveilchen
Die kompakten Alpenveilchen sind prädestiniert für Nordfenster, wo sie kein direktes Sonnenlicht erreicht.  © CSH/Imago
Farn in der Sonne.
Schwertfarn breitet sich mit der Zeit gerne aus, weshalb Sie bei einer Pflanze für die Fensterbank zu einem jüngeren Exemplar greifen sollten.  © Leung Cho Pan/Imago
Nahaufnahme einer Efeupflanze.
Direkte Sonneneinstrahlung mag Efeu nur für kurze Zeit, weshalb er nicht auf einem Fensterbrett mit Südausrichtung stehen sollte. © Christophe Lemieux/Imago
Nahaufnahme einer Sukkulente.
Sukkulenten speichern Wasser und vertragen Wärme und Sonne sehr gut – ideal für Südfenster. © Stock&people/Imago
Eine gelbe Orchidee mit violetten Punkten.
Orchideen mögen es hell, allerdings verbrennen sie bei direkter Sonneneinstrahlung leicht. © Stock&people/Imago
Microgreens auf einer sonnigen Fensterbank.
Microgreens sind gesund und lassen sich einfach innerhalb weniger Tage auf der Fensterbank ziehen.  © Arturs Budkevics/Imago
Eine Bogenhanf-Pflanze, die von einem Menschen berührt wird.
Bogenhanf filtert Schadstoffe aus der Luft und mag es warm.  © Manuel Ruiz/Imago
Knoblauchzehen
Knoblauch lässt sich ebenfalls auf der Fensterbank anbauen. Dafür ein paar Zehen in ein Glas geben und mit Wasser auffüllen.  © Imago
Thymian auf einem Brett.
Thymian wächst nicht nur gut an sonnigen Hängen, sondern auch auf einer Fensterbank mit Südausrichtung.  © Stock&people/Imago

Entsorgen sollten Sie Knoblauch erst, wenn folgende Merkmale zutreffen:

  • Es hat sich Schimmel gebildet.
  • Die Knolle riecht modrig oder schmeckt auffällig.
  • Der Knoblauch ist weich und gibt auf Druck nach. Genießbarer Knoblauch ist eher hart und lässt sich nicht eindrücken.

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Wenn Sie Knoblauchzehen lange genug austreiben lassen, erhalten Sie sogar hübsche Sprossen, die nach oben wachsen und in einem niedrigen Gefäß anstelle von Zimmerpflanzen zur Dekoration auf der Fensterbank verwendet werden können.

Rubriklistenbild: © Cornelia Pithart/Imago

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