Bis zu 20 Prozent möglich

Kann ich bei übermäßiger Hitze in der Wohnung die Miete mindern?

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Wer tagsüber mehr als 26 Grad in der Wohnung ertragen muss, hat womöglich Chancen auf eine Mietminderung.

In der kühlen Wohnung suchen viele Schutz vor der Hitze draußen – doch was, wenn gerade dort die Temperaturen am höchsten sind? Habe ich ein Recht auf Mietminderung?

Was die Mietminderung bei übermäßiger Hitze in der Wohnung angeht, sind sich viele Gerichte uneinig. Denn es gibt keine allgemeine gesetzliche Regelung, die eine Mietminderung um eine bestimmte Prozentzahl festlegt, sobald unerträgliche Temperaturen in der Wohnung herrschen. Doch damit Sie überhaupt etwas bei Ihrem Vermieter bewirken können, müssen einige Kriterien erfüllt sein.

Diese Faustregeln gelten bei hohen Temperaturen in der Wohnung

So gelten in Arbeitsstätten die sogenannten Technischen Regeln, welche vorgeben, dass die Raumtemperaturen nicht höher als 26 Grad sein dürfen. Laut Anja Franz, Sprecherin des Mietervereins München, kann diese Grenze auch auf Mietwohnungen übertragen werden. "Da es sich bei Temperaturen über 26 Grad in der Wohnung um eine Beeinträchtigung der Wohnqualität und somit um einen Mangel handeln dürfte, kann der Mieter auch die Miete mindern", erklärt sie gegenüber dem Online-Portal Immowelt.

Außerdem legten die Oberlandesgerichte Hamm und Rostock vor einigen Jahren fest, dass die Innentemperaturen an heißen Tagen sechs Grad unter den Außenwerten liegen sollten (Az.: 30 U 131/06 und Az.: 3 U 83/98).

Um Temperaturüberschreitungen beweisen zu können, müssen Mieter einen Zeugen benennen oder ein Thermometer nutzen, welches die Höchsttemperaturen aufzeichnet und speichert.

Diese Entscheidungen trafen Gerichte zu ähnlichen Fällen

Ob Sie eine Mietminderung bewirken können, ist an viele Kriterien gekoppelt und wird von Fall zu Fall unterschiedlich bewertet. So entschied das Amtsgericht Hamburg, dass tagsüber eine Temperatur von 30 Grad in der Wohnung dem Bewohner nicht zuzumuten ist und sprach dem Mieter eine Mietminderung von 20 Prozent zu (Az.: 46 C 108/049).

Wer in einer Dachgeschosswohnung lebt, hat allerdings schlechte Karten. Schließlich müssten sich Mieter laut dem Amtsgericht Leipzig (Az.: 164 C 6049/04) schon vorher bewusst sein, dass sich Wohnräume unter dem Dach stärker erhitzen als andere. Deshalb seien Temperaturen von 30 Grad Celsius hinzunehmen.

Auch interessant: Kündigung wegen Eigenbedarf? Sperrfrist schützt Mieter.

Übermäßige Hitze: So gehen Sie gegenüber dem Vermieter vor

Zeigen Sie den Mangel schnellstmöglich bei Ihrem Vermieter an und bitten Sie um die Beseitigung des Problems. Dies können Sie schriftlich per Einschreiben erledigen oder dem Vermieter persönlich mit Zeugen mitteilen – um später nachweisen zu können, dass der Mangel zur Kenntnis genommen wurde. Dabei sollten Sie zudem eine Frist setzen.

Wenn der Vermieter nach Ablauf dieser Frist noch nicht gehandelt hat, darf die Miete gekürzt werden. Allerdings würde die Mietminderung auch nur für die Tage im Monat gelten, an denen es besonders heiß war – und nicht gleich für den gesamten Monat, wie Anja Franz erklärt.

Zudem sei es Sache des Vermieters, auf welche Art und Weise er für Hitzeschutz sorgt. So könnten Mieter nicht auf bestimmte Maßnahmen plädieren – wie zum Beispiel eine entsprechende Dämmung. Schließlich würden auch Markisen, Jalousien oder eine Klimaanlage für Abhilfe sorgen. Möchte der Mieter selbst Hand anlegen und für einen Wärmeschutz sorgen, muss zuvor die Zustimmung des Vermieters eingeholt werden.

Video: Mega-Hitze und alle schlafen schlecht - was tun?

Passend dazu: Schwüle Hitze in der Wohnung? Das können Sie dagegen tun.

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Ein Klassiker, den jeder kennt, sind zusammengerollte Geldscheine in Strümpfen und Socken.
Ein Klassiker, den jeder kennt, sind zusammengerollte Geldscheine in Strümpfen und Socken. © pixabay
Die Matratze ist ein beliebter Hort für das eigene Geld. So hat man nachts immer das Gefühl gut auf seine Habe aufpassen zu können. Doch leider ist das auch den Einbrechern bekannt.
Die Matratze ist ein beliebter Hort für das eigene Geld. So hat man nachts immer das Gefühl, gut auf seine Habe aufpassen zu können. Doch leider ist das auch den Einbrechern bekannt. © pixabay
Ob zwischen zwei Büchern oder in einem Umschlag zwischen den Buchseiten – im Regal sucht jeder Einbrecher.
Ob zwischen zwei Büchern oder in einem Umschlag zwischen den Buchseiten – im Regal sucht jeder Einbrecher. © pixabay
Auch ein beliebtes Versteck ist der Kühlschrank oder das Gefrierfach. Das Geld wird in eine Tupperbox oder einen Gefrierbeutel gesteckt und hinter die Lebensmitteln gestellt.
Auch ein beliebtes Versteck ist der Kühlschrank oder das Gefrierfach. Das Geld wird in eine Tupperbox oder einen Gefrierbeutel gesteckt und hinter die Lebensmitteln gestellt. © pixabay
Auch deutsche Blumentöpfe sind nicht sicher. Zwischen Vase und Topf verschwinden meist einige Geldscheine.
Auch deutsche Blumentöpfe sind nicht sicher. Zwischen Vase und Topf verschwinden meist einige Geldscheine. © pixabay
Auch im Backofen sind Ihre Scheine nicht sicher…
Auch im Backofen sind Ihre Scheine nicht sicher… © pixabay
…genauso wenig wie im Spülkasten der Toilette. Diese Verstecke hat man schon in zahlreichen Filmen gesehen und sind deshalb jedermann bekannt.
…genauso wenig wie im Spülkasten der Toilette. Diese Verstecke hat man schon in zahlreichen Filmen gesehen und sind deshalb jedermann bekannt. © pixabay
Teppiche, Matten und Fußabtreter: Diebe suchen alles ab.
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Jeder Zeichentrickdieb schaut hinter Spiegeln und Bilderrahmen – genauso machen es reale Einbrecher.
Jeder Zeichentrickdieb schaut hinter Spiegeln und Bilderrahmen – genauso machen es reale Einbrecher. © pixabay
Vergessen Sie Großmutters Keksdose – im besten Fall erleichtern Sie es damit dem Einbrecher sein Diebesgut sicher zu verstauen.
Vergessen Sie Großmutters Keksdose – im besten Fall erleichtern Sie es damit dem Einbrecher sein Diebesgut sicher zu verstauen. © pixabay

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