Aushang

Gast hinterlässt bei Hausparty Sauerei - Nachbar führt ihn vor

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Nach einer Party ist erst einmal Putzen angesagt.

Auf Hauspartys wird gerne einmal über die Stränge geschlagen. Blöd nur, wenn dann der Nachbar hinter den Partygästen herräumen muss, wie ein Aushang zeigt.

  • Auf eine Party folgt meist eine Aufräum- oder Putzaktion.
  • Allerdings ist dafür meist der Verantwortliche zuständig.
  • In Berlin musste ein Bewohner letztendlich den "Mist" eines Partygastes selbst wegräumen.

Wer im Mietshaus eine Party schmeißt, kann ganz schnell mal seine Nachbarn gegen sich aufbringen. Meist ist es der Lärm, der sie auf die Palme bringt. Aber auch ansonsten fällt den Partygästen oft nichts Gutes ein: Da wird das Treppenhaus verwüstet oder verschmutzt - manch einer trinkt auch über den Durst und muss sich an Ort und Stelle erbrechen.

"Gute Seele": Partygast bedankt sich dafür, dass sein "Mist" aufgeräumt wurde

So ähnlich ist es vermutlich auch in einem Mietshaus in Berlin abgelaufen - zumindest lässt darauf ein Aushang schließen, der nun die Runde auf Instagram macht. Dort wurde er von den Betreibern des Accounts "notesofberlin" geteilt, die sich darauf spezialisiert haben, Mieter-Aushänge aus der Hauptstadt zu posten. Wie alt der betroffene Zettel ist, ist dabei nicht bekannt - oder ob er nicht gar fake sein könnte. Allerdings kann man sich gut vorstellen, dass sich Derartiges in Wirklichkeit abgespielt hat.

Auf dem Zettel schreibt ein Hausbewohner* - wohl nach einer Feier eines Nachbarn: "Liebe Partyleute, wer kotzt, kann es auch wegmachen bzw. der Gastgeber." Offensichtlich hat ein Gast eine Sauerei veranstaltet und war nicht mehr in der Lage, diese selbst wegzumachen. Das Interessante an dem Zettel ist aber nicht unbedingt die Nachricht des Autoren, sondern das, was mit einem Kugelschreiber darunter gekritzelt wurde. Der Übeltäter scheint sich nämlich in der Beschreibung wiedererkannt zu haben und will es wieder gut machen: "Sorry! Welche gute Seele hat meinen Mist weggemacht? Ich möchte mich entschuldigen und bedanken!", heißt es da.

Auch interessant: Wütender Münchner erteilt "letzte Mahnung" an Nachbarn.

Doch für seine zuvorkommende Art hat nicht jeder Verständnis, wie sich in den Kommentaren unter dem Beitrag zeigt: "Das kann er mit keiner Entschuldigung und keinem Danke wieder gut machen", meint eine Person entschieden. Ein anderer hat jedoch schon ein wenig Verständnis: "Man kann doch nicht von der Person selber erwarten, dass sie das weg macht? Jeder kennt das doch!"

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*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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