Achtung

Diese Dinge sollten Sie auf keinen Fall in den Abfluss schütten

+
Der Abfluss ist schnell verstopft.

Achten Sie beim Abwasch genau darauf, was in den Abfluss gelangen könnte. Manche Dinge schaden nämlich der Umwelt.

Nach dem Essen nochmal Abspülen ist eine lästige Pflicht - da muss es schnell gehen und deshalb wird der Ausguss oft als Mülleimer missbraucht: Schließlich sind kleine Essenreste oder überschüssiges Bratfett völlig harmlos, wie sich viele denken. Doch aus der unbedachten Restebeseitigung können sich üble Gerüche und verklebte Rohre ergeben - und dann fängt die Arbeit erst richtig an. Folgende Dinge sollten Sie deshalb rechtzeitig aus dem Waschbecken verbannen:

Reis

Es ist oft unvermeidlich Reiskörner beim Kochen von der Spüle fernzuhalten. Trotzdem ist es wichtig, dass Sie sich die Mühe machen, die kleinen Körner aus dem Ausguss zu fischen. Denn dort bleiben sie immer in Kontakt mit Wasser und quellen weiter auf. Dies kann auf Dauer Ihr Abflussrohr verstopfen.

Mikroplastik

Mikroplastik steckt leider in vielen herkömmlichen Pflegeprodukten wie in Duschgel, Shampoo oder Lippenstift. Sie belasten die Umwelt, gelangen in Flüsse und Seen und danach sogar in den Mägen von Wildtieren. Diese könnten dann wiederum bei Ihnen auf dem Teller landen wie Utopia.de berichtet. Da natürlich nicht vollkommen auf diese Mittel verzichtet werden kann, bieten sich Naturkosmetik oder Bio-Produkte an.

Sehen Sie hierzu: Allgegenwärtiges Mikroplastik-Was sind die Folgen?


Produkt-Sticker

Manchmal sind sie ganz klein und fast unsichtbar, doch wenn sie im Abfluss landen, werden sie zum großen Problem: Produkt-Sticker, wie sie an Bananen, Orangen oder Zitronen zu finden sind. Sie sind nicht wasserlöslich und setzen sich deshalb im Ausgussrohr fest. Vor dem Abwaschen sollten Sie also ihr Obst genau auf diese Aufkleber untersuchen und sie schon vorher beseitigen.

Kaffeesatz

Kaffee ist eines der beliebtesten Heißgetränke der Deutschen. Aber leider ist auch der Gift für den Abfluss - der Kaffeesatz hat dort nichts zu suchen und gehört stattdessen in den Müll. Ansonsten drohen auch hier Verstopfungen.

Lesen Sie hier, ob Kaffee süchtig machen kann.

Mehl

Es ist praktisch unmöglich, die Spüle komplett frei von Mehl zu halten. Denn nach dem Kochen oder Backen landen Reste, die am Geschirr haften, durch das Abwaschen ebenfalls im Ausguss - und wie will man das feine Pulver wieder einsammeln?

Aber auch hier müssen Sie konsequent sein: Denn in Kombination mit Wasser entwickelt sich eine klebrige und teils feste Konsistenz, die das Rohr zumacht. Deshalb sollten Sie Mehlreste schon vor dem Spülen aus dem Geschirr entfernen.

Putzmittel

Viele Reinigungsmittel entfernen den härtesten Schmutz nur mit der Chemiekeule - diese Chemikalien gehören allerdings nicht in den Abfluss, da sie das Grundwasser vergiften und auch von den Kläranlagen nur mäßig gefiltert werden. Deshalb macht es Sinn so oft wie möglich auf Hausmittel oder biologische Putzmittel zurückzugreifen.

Öl und Bratfett

Egal ob Pfannkuchen, Speck oder panierte Schnitzel: Öl und Bratfett sind unsere ständigen Begleiter in der Küche. Damit sie nicht zum Ärgernis werden, sollte alles Überschüssige allerdings nicht einfach in den Ausguss gekippt werden. Das Risiko von verklebten Rohren ist zu hoch und im schlimmsten Fall bleiben Essenreste daran haften, die für einen unangenehmen Geruch sorgen können. Stattdessen ist es ratsam, das Öl oder Fett in der Pfanne erkalten zu lassen und sie dann mit einem Tuch sauber zu wischen.

Medikamente

Reis, Kaffeesatz und Mehl sorgen für Verstopfung - doch viel gefährlicher ist es, Medikamente in der Spüle zu entsorgen. Ob es nun die Reste eines Hustensaftes oder von Kopfschmerztabletten sind: Medizin hat im Abfluss nichts zu suchen, weil sie giftige Spuren hinterlassen kann und somit die Umwelt gefährdet. Medikamente sollten Sie lieber direkt in den Müll befördern.

Ein Haushalt ist komplizierter als es den Eindruck macht: Auch beim Einräumen der Spülmaschine gibt es Einiges zu beachten.

Von Franziska Kaindl

Wie oft wechseln Sie eigentlich Klobürste, Putzlappen & Co.?

Mit dem Schwamm verteilen Sie den Schmutz eher, als dass Sie ihn entfernen. Wechseln Sie Ihn wöchentlich. Wahlweise können Sie ihn auch heiß in der Waschmaschine waschen, dass alle Keime entfernt werden.
Mit dem Schwamm verteilen Sie den Schmutz eher, als dass Sie ihn entfernen. Wechseln Sie Ihn wöchentlich. Wahlweise können Sie ihn auch heiß in der Waschmaschine waschen, dass alle Keime entfernt werden. © pixabay
In den Furchen der Schneidebretter können sich Essensreste ansammeln, die sich selbst durch sorgfältiges Säubern nicht entfernen lassen. Deshalb sind sie nach zwölf Monaten auszutauschen.
In den Furchen der Schneidebretter können sich Essensreste ansammeln, die sich selbst durch sorgfältiges Säubern nicht entfernen lassen. Deshalb sind sie nach zwölf Monaten auszutauschen. © pixabay
Geschirrtücher sind hervorragende Nistplätze für Keime. Um dem Vorzubeugen sollten sie regelmäßig bei 60 Grad gewaschen und zweimal in der Woche ausgetauscht werden.
Geschirrtücher sind hervorragende Nistplätze für Keime. Um dem Vorzubeugen sollten sie regelmäßig bei 60 Grad gewaschen und zweimal in der Woche ausgetauscht werden. © pixabay
In Kopfkissen sammelt sich über die Jahre Talg und Harnstoff von verlorenen Haaren, Schuppen und durchschwitzten Nächten an. Deshalb ist es zu empfehlen, nach drei Jahren neue zu kaufen.
In Kopfkissen sammelt sich über die Jahre Talg und Harnstoff von verlorenen Haaren, Schuppen und durchschwitzten Nächten an. Deshalb ist es zu empfehlen, nach drei Jahren neue zu kaufen. © pixabay
Zahnbürsten sind nach drei Monaten auszutauschen - und nicht erst, wenn die Borsten in alle Richtungen abstehen. Nach einer Erkältung sollten Sie sich sofort Ersatz suchen.
Zahnbürsten sind nach drei Monaten auszutauschen - und nicht erst, wenn die Borsten in alle Richtungen abstehen. Nach einer Erkältung sollten Sie sich sofort Ersatz suchen. © pixabay
Auch Cremes sind auszuwechseln - und zwar alle zwölf Monate. Generell sollte nur mit sauberen Händen in die Creme gefasst werden. Durch die feuchte Umgebung haben Bakterien nämlich einen guten Nährboden.
Auch Cremes sind auszuwechseln - und zwar alle zwölf Monate. Generell sollte nur mit sauberen Händen in die Creme gefasst werden. Durch die feuchte Umgebung haben Bakterien nämlich einen guten Nährboden. © dpa
Toilettenbürsten bekommen in ihrem Leben auch so einiges zu sehen - und sollten deswegen zweimal im Jahr gewechselt werden. Bei längerer Nutzung werden Keime auch nicht mehr entfernt, sondern nur noch weiter verteilt.
Toilettenbürsten bekommen in ihrem Leben auch so einiges zu sehen - und sollten deswegen zweimal im Jahr gewechselt werden. Bei längerer Nutzung werden Keime auch nicht mehr entfernt, sondern nur noch weiter verteilt. © pixabay
Behälter aus Plastik sollten alle acht bis zwölf Monate neu gekauft werden. Durch häufiges Waschen oder Aufwärmen in der Mikrowelle tritt der Weichmacher Bisphenol A heraus - und der ist krankheitserregend. Behälter mit der Kennzeichnung "BPA free" sind frei von dieser Substanz.
Behälter aus Plastik sollten alle acht bis zwölf Monate neu gekauft werden. Durch häufiges Waschen oder Aufwärmen in der Mikrowelle tritt der Weichmacher Bisphenol A heraus - und der ist krankheitserregend. Behälter mit der Kennzeichnung "BPA free" sind frei von dieser Substanz. © iStock / joebelanger
Kontaktlinsenbehälter sind alle drei Monate zu wechseln, da sich in der Lösung gerne Pilze und Keime ansiedeln. Diese gelangen über kurz oder lang auf die Linsen und somit auch auf die Augen.
Kontaktlinsenbehälter sind alle drei Monate zu wechseln, da sich in der Lösung gerne Pilze und Keime ansiedeln. Diese gelangen über kurz oder lang auf die Linsen und somit auch auf die Augen. © iStock / marietjieopp
Auf Platz 1 der schmutzigsten Haushaltsutensilien steht der Wischmopp. Circa eine Milliarde Bakterien tummeln sich darauf herum und sollte deshalb alle zwei Monate ausgetauscht werden. Abnehmbare Lappen müssen nach jeder Nutzung unter 60 Grad ohne Weichspüler gewaschen werden.
Auf Platz 1 der schmutzigsten Haushaltsutensilien steht der Wischmopp. Circa eine Milliarde Bakterien tummeln sich darauf herum und sollte deshalb alle zwei Monate ausgetauscht werden. Abnehmbare Lappen müssen nach jeder Nutzung unter 60 Grad ohne Weichspüler gewaschen werden. © pixabay

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.


Es gelten die Datenschutzbestimmungen unserer Webseite.

Meistgelesen

Dieser simple Trick rettet Ihr Bad vor Schimmel

Dieser simple Trick rettet Ihr Bad vor Schimmel

Familie deckt Zuhause in Bierdosen ein - und muss jetzt ausziehen

Familie deckt Zuhause in Bierdosen ein - und muss jetzt ausziehen

Dank dieser Hausmittel glänzt Ihr Edelstahl stets wie neu

Dank dieser Hausmittel glänzt Ihr Edelstahl stets wie neu

Mit diesen genialen Tricks haben Fettflecken keine Chance

Mit diesen genialen Tricks haben Fettflecken keine Chance

Darum gehören Jeans auf keinen Fall in die Waschmaschine

Darum gehören Jeans auf keinen Fall in die Waschmaschine

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Das könnte Sie auch interessieren