Obst im Winter

Äpfel lagern ohne Keller: Wie die Früchte trotzdem lange frisch und knackig bleiben

Nicht jeder hat einen kühlen Keller, um sich mit Äpfeln für den Winter zu bevorraten. Aber es gibt ja auch Alternativen für die Wohnung, etwa Folienbeutel.

Sie werden runzelig, mehlig und verlieren Vitamine – wer Äpfel unter falschen Bedingungen aufbewahrt, hat nicht sehr lange Freude daran. Aber was tun mit großen Mengen? Auch wer auf Streuobstwiesen Äpfel sammelt oder von einem Gartenbesitzer eine Kiste geschenkt bekommt, kann diese auch ohne einen kühlen Keller lange lagern. Dafür benötigt man nur eine Decke oder einen Plastikbeutel.

Äpfel lagern ohne Keller: Zwei clevere Alternativen

Äpfel sind das ideale Obst für den Vorrat. Sie lassen sich auch auf dem Balkon lagern.

Wer keinen Kellerraum hat, kann Äpfel auch in einer kühlen Vorratskammer oder im Kühlschrank aufbewahren, erklärt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Ideal ist dabei eine Temperatur von vier bis sieben Grad Celsius. Doch nicht immer ist diese Möglichkeit gegeben. Wer die Äpfel nicht zu Kompott oder zu Apfelsaft verarbeiten möchte, hat zwei einfache Alternativen für die Lagerung:

Eigentlich versucht man den Einsatz von Plastik ja zu vermeiden, aber im Fall der Apfellagerung kann ein Beutel aus Polyethylen (PET) hilfreiche Dienste leisten. Wenn man in solch einen Folienbeutel kleine Luftlöcher sticht, die Äpfel hineingibt und den Beutel verschließt, bildet sich darin laut dem Bundeszentrum für Ernährung ein sauerstoffarmes Mini-Klima, das Reifungs- und Alterungsprozesse verlangsamt.

Denn die Äpfel stoßen Kohlendioxid aus, was dank des Beutels dazu führt, dass das Austrocknen des Obstes verhindert und die nötige Luftfeuchtigkeit gehalten wird. Solche in Beuteln verpackte Äpfel lagert man dann am besten trocken in einem kühlen, möglichst dunklen Raum.

Besonders gut eignen sich zum Lagern folgende Apfelsorten:

  • Ontario
  • Boskoop
  • Topaz
  • Glockenapfel
  • Berlepsch
  • Cox Orange
  • Elstar

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Wer auf Plastik verzichten möchte, für den bietet sich die zweite Lagerungs-Methode an, für die man laut dem YouTube-Channel balkon-garten lediglich eine Kiste und eine Decke benötigt: Die Äpfel legt man einfach in eine luftige Holzkiste und stellt sie an ein schattiges, trockenes Plätzchen auf dem Balkon, der Terrasse oder in der Garage. Sobald der erste Frost droht, deckt man die Kiste mit der Decke zu.

Alte Apfelsorten: 10 Sorten, die man mal versuchen sollte

Rote Äpfel der Sorte Gravensteiner am Baum hängend
Der Gravensteiner ist seit 1669 bekannt und wird von vielen Allergikern gut vertragen. © CHROMORANGE/Imago
Ein Apfel der Sorte Prinz Albrecht von Preußen
Gestatten: Prinz Albrecht von Preußen. Pflegeleicht, mildsäuerlich und extrasaftig. © imagebroker/schreiter/Imago
Mehrere rote Äpfel der Sorte Winter-Goldparmäne
Leicht mehlig, aber würzig: Die Winter-Goldparmäne ist eine der ältesten Apfelsorten (um das Jahr 1510). © imagebroker/schreiter/Imago
Eine große Menge frisch gepflückter Äpfel der Sorte Cox Orange
Ein sehr allergener Apfel aus Übersee: Der aromatische Cox Orange ist trotzdem äußerst beliebt. © imagebroker/Imago
Drei Granny-Smith-Äpfel auf Holzunterlage
Wer hätte das gedacht: Der grellgrüne Granny Smith ist eine alte neuseeländische Sorte, die 1868 entdeckt wurde. © Panthermedia/Imago
Eine Hand hält einen Zweig, an dem drei Martini-Äpfel hängen
Der Apfel Martini hat nichts mit dem gleichnamigen Cocktail zu tun – schmeckt aber ebenfalls süßsäuerlich. © Manfred Ruckszio/Imago
Ein Mann hält in seinen Händen viele Boskopäpfel
Der Rote Boskop ist für seine säuerliche Note bekannt und eignet sich gut zum Einmachen oder Backen. © Lars Berg/Imago
Apfel Jonathan in Nahaufnahme
Schneewittchen entsprungen: Der oft rotbackige Jonathan hat ein sehr süßes, festes Fruchtfleisch. © McPHOTO/Imago
Weißer Klaräpfel an einem Apfelbaum
Der Klarapfel reift bereits Ende Juli und eignet sich sehr gut für Apfelmus und Apfelstrudel. © Seeliger/Imago
Mehrere Äpfel der Sorte Berlepsch in einem Korb
Der Apfel Goldrenette Freiherr von Berlepsch wurde 1880 gezüchtet und ist sehr knackig. © agefotostock/Imago

Und wenn es ans Genießen geht: Ob gekaufter Apfel oder Ernte aus dem eigenen Garten – bevor man hineinbeißt, ist es empfehlenswert, den Apfel richtig zu waschen.

Rubriklistenbild: © Panthermedia/Imago

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